r?
von dem Messen.
gen §. einen kleinen Cirkelbogen. Wann die-ses geschehen, so macht man mit der Lange b.Z. vonb. gegen wiederum einen Cirkelbogen:Wo diese 2. Bögen sich einander durchschnei-den, ist der Punkt §., welcher mit dem Punktb. durch eine Linie zusammen gezogen wird:und auf diese Weise sind die erste 2. Triangelverfertiget. Mit den übrigen Triangeln ver-fahret auf gleiche Weise, so werdet ihr mit Lusti' sehen, daß eine Linie die andere, und ein Trian-l gel den andern in die gehörige Grösse und Formziehe, aus welchen endlich die vollkommene Ge-j stalt des Platzes, ohne einzige Irrung, (welcheI sonsten bey andern Arten zu messen leicht ge-, schieht, da sich öfters die Figur nicht schließenwill) erwachset.
Was allhier noch abgeht, nämlich die krum-) me Linie, diese thut man mit dem verjüngten. Maaßstab darzu, so ist alles recht geschehen.
Was noch ferners zu beobachten in Ausrech-, nung des Jnnhalts von dein gantzen Platz,i wird in der dritten Abtheilung gezeigt werden.
H Damit man aber das Vergnügen habe,diese oder andere Figuren sogleich im Werk sech-sten auf dem Papier zu sehen, so hat man nichtnöthig, auf das Feld hinaus zu gehen, sondern
- man kann solches in dem Zimmer verrichten,(r und erlernen. Zu diesem Ende zeichnet man sich
eine Figur nach Belieben mit derKreide in belie-
- bigerGrösse (je grösser,desto besser ist es) aufden
: Tisch, und verfertiget sich zwey^Hölzlein, ein je-
v des etwann einen Zoll in der Lange. Ein jedesk theilet