ro Vierte Abtheilung,
halbirte mit dem Jnnhalt des Stucks multi,pliciren, so würde die Summa zeigen, obman recht gearbeitet habe.
Es geschieht aber nicht selten, daß einStuck, z. B. ein Acker, nicht allenthalbengleich ist, bald ist er breiter, bald schmaler, soman aber selben theilen soll, so bekommt mangrosse Mühe. Ist es aber, daß diese Linienicht gerad zu führen nöthig ist, so darf mannur den Acker an einem jeden Orte, wo erbreiter, oder schmaler ist, über die Zwerchemessen lassen, und die gefundene Breite in soviele Theile abtheilen, als man gefunden hat:Z. B. sollen es z. Theile seyn, und der Ackerwäre y. Theile breit, so gebeten z. Theile einenTheil. Die Uebung wird die Sache ganz leichtmachen. Nur lasse man sich die Nettigkeitund den Fleiß vor allem bestermassen angelegenseyn: Man lasse sich ja nicht abschrecken, soman nicht sogleich alles begreift, was manbisher gelesen hat. Wenn man sich nur dieMühe giebt, wie oben schon ist gesagt wor-den, ein einziges Stuck, z.B. eine Wiese,oder einen Garten auf das Papier zu bringen,selben hernach auszurechnen, so wird der Lustzu dem übrigen schon soviel verschaffen, daßman das weitere, so alles sehr leicht ist, auchbegreife. Ich versichere, daß ich mit jemandDißfalls die Prob gemacht habe, welcher inkurzer Zeit ohne Lehrmeister die Sache dahingebracht hat, daß er im Stande gewesen, einStuck Landes ohne Beyhülfe abzumessen.
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