Von Aufzeichnung einer vertlcal» re. rz
habe, wie von den papiernen gesagt worden.Sonderbar, daß selbiger in seinem rechtenWinkel a b eFig.47. accurat Winkelrecht sey.An demjenigen Theil, der an die Mauer kom-men soll, muß er in der Mitte herunter etwasscharf, dahero an beyden Seiten etwas schiefgehobelt sevn, und in der Mitte hinauf eineSchneide haben, damit, so man ihn an dieMauer oder schreg hinbringen muß, das Mit-tel dessen Rucken ohngehindert an der Maueranstoßen könne. An der schregen Linie aber d eFig. 47. herunter soll er so viel hohl emgehobcltseyn, daß die halbe Stangenrunde darum lie-gen kann, und also das Mittel der Stangebrecht von dem Cenrrum der Uhr ausgehen mö-ge. Endlich müßt ihr noch ein Brettlein beyHanden haben, auf welchem die Schrege der«bweichendenMittagslinie verzeichnet sey. Wel-ches Brettlein ihr unter dem Triangel an dieMauer haltet, und den Triangel gerad in derSchrege dahin wendet, wie es euch die aufge-zeichnete Mittagslinie an die Hand giebt, damitDie Stange ihre rechte Schrege bekomme, alsworan, und daß sie ihre rechte Höhe habe, al-les gelegen ist.
Wollet ihr diese Uhr an eine Mauer ma-chen,,welche gegen Mitternacht gewendet wäre,so dorftek ihr selbe nur umkehren, also, daßDer untere Theil oben zu stehen käme, und derZeiger gleichfalls in die Höhe stünde.
Will man dergleichen Uhren an eine Fen-sterscheibe machen, so verfahret man, wie bis-
O hero