Der Linden-Hof in Zürich.
Ort, wo auf einer Höh' in jedem ftohenLenzen,
Vorn göldnen Sonnenlicht besiralteLinden glänzen;
Und wo der Blätter Heer den Grund mit Schatten kühlt;Woselbst der Böget Schaar auf schwanken Zweigen spielt,An derer süssen Stimm und frölichem Geschwäze,
Ich mich mit unschuldvoll-und stiller Lust ergöze;
Wo es in tiefer Gruft der starken Kunst gelingt,
Daß ste die reine Quell auf diese Höhe zwingt,
Die unter schnellem Trieb durch ehrne Röhren schieffet,Und in ihr hartes Bett mit Murmeln stch ergiesset;
Wo durch der Blätter Nacht der Wolken Silber blizt;
Wo mich ein ofnes Herz vor bangen Sorgen schüzt;
Wo Finger der Natur die grünen Teppich spreiten,
Und sanfte Schritte mich zu reiner Wollust leiten;
Lr
Wo