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Höhe, „wer seinen Weg durch das rätische Gebirgenimmt, hat, ohne den harten aber in Stücke zerrissenenDamm einer Römerstraße zu zählen, die Wahl zwischen^ mehreren Steigen, die sich alle jenseits des Schnees am
* jungen Rheine zusammenfinden. Diese Wege und Stapfen
führen im Geisterlicht der Firne durch ein beirrendesNetz verstrickter Thäler, das die Fabel mit ihren zwei-felhaften Gestalten und luftigen Schrecken bevölkert. Hierringelt sich die Schlangenkönigin, wie verlockt von einerSchale Milch, einem blanken Wasser zu, gegenüber,aus einem finstern Borne, taucht die Fei und wehklagt."
„Lehrer, was hat sie für Gründe dazu?" fragte^ der Rothbart wißbegierig.
„Sie ahnt das ewige Gut und kann nicht seligwerden. Dahinter, zwischen Schnee und Eis, in einemgrünen Winkel, weidet eine glockenlose Heerde und einkolossaler Hirte, halb Firn halb Wolke, neigt sich übersie. Tiefer unten, bei den ersten Stapfen, verliert dieharmlose Fabel ihre Kraft und menschliche Schuld findett, ihre Höhlen und Schlupfwinkel. Hier raucht undschwehlt eine gebrochene Burg, dort starrt, von Rabenumflattert, ein Mörder in den zerschmetternden Ab-grund."