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5 (1835) Der Kanton Schwyz, historisch, geographisch, statistisch geschildert ... : ein Hand- und Hausbuch für Kantonsbürger und Reisende / von Gerold Meyer von Knonau
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Morschach.

Stunden breit und grenzt an dle Bezirke Pfasfikon, Einsiedcln,Schwy; und die Kantone Glarns und St. Galle ». Sie wirddurch die Eil»,er!- ticke in die uncere und obere March abge-theilt.. Die erste hieß mit Rücksicht auf die Hofe in älter» Zei-ten bisweilen die mittlere. 'Dermimis Lleivotiorum ist derfrühere Name der March, weil sie auf den Grenze» von Hel-bckieii und Nhätien lag. Sie gehörte den Grafen von Rap-xerswcil. Nach ihrer Erlöscknng kam die obere March anGraf Friederich von Toggenbnrg, die untere erbeweise anGraf 5z>ails r>on Habsburg . Da Graf 5)>a»S in der Mord-nacht zu Zürich 1350 berheiligt war, wurde die March vonden Zürcher » überzogen und übel mitgenommen. Die un-tere March ist 1358 den Herzogen von Oesterreich abgetre-ten, ihnen aber 1386 von denen zu Schwy; weggenommen,jedoch in dem Frieden wieder zurückgegeben worden (sieheGeschichte). Der Bezirk March wird von 9170 Menschenbewohnt. Er zahlt 1260 -Häuser und zehn Pfarrgemeinden:Reichenburg , Hinter- und Vorderwäggithal, Schübelbach,Tuggen, Wange», Galgenen, Ruolen, Lachen nnd Altendorf .Seine Bevölkerung nährt sich von der Viehzucht, Alpenwirrh-schaft und dem Feldbau. Dem Weinbau könnte »och größereAusdehnung gegeben werden. Manufakturen sind beinahe un-bekannt (S. 1.36). Getreidemühlen sind sieben: 1 in Tuggen,1 in.Sibnen, 1 in Wangen , 3 in Lachen und 1 in der Srein-cag. Bei einer jeden dieser Mühlen (mit Ausnahme einer InLachen) befindet sich eine Sägemühle; eine siebente ist in Nuo-len und eine achte in der Lindweid (Gemeinde Altendorf),eine neunte im Vorder- und eine zehnte im Hinterwäggithal.

Maria zum Schnee, Seite 297.

Mörlisch a ch en, Seite 282.

Morschacl,, Pfarrdorf im Bezirks Schwyz , über Brun-nen, hoch am Stoßberge in einer Vertiefung desselben gelegen.Die Pfarre hat eine weite Ausdehnung. Früher stand dieKirche zu Riemenstalden, zwei Stunden von der gegenwärti-gen entfernt. Neben der Kirche, die dem heiligen GallnS ge-weiht ist, befindet sich ein Beinhaus. Losgerissene Steine undErhöhungen um Morschach bezeichnen unläugbac einen frühernBergsturz. Zu diesem Orte gehört auch die St. Franz XaverKapelle. Morschach hat (t',6 Einwohner, die in 68 Häusernwohnen.

Müllinen, siehe Tuggen.

M-uota, Seite 59 ff.

Mnotathal, 5 Stunden langes Thal im Bezirke Schivpz.Dle Fahrstraße in dasselbe führt von Schwy; über Jbach. DerFußsteig leitet durch den imkern Grund »ach dem sogenannte»neue» Weg, wo schöne Buchenwälder liebliche» Schatte» ver-bleiten. In der Tiefe zur Rechten rauscht die Muota. DasThal verengert sich bis zu einer bedeckte» Brücke, welche übe«den Hiuteribergbach führt. Etwas weiter obenher geht derFußsteig in den Fahrweg aus. Zur Linke» folgt eine Oeff-nunz des Gebirges, deren freundliches Grün, durch einige land-