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Hrn. Peters von Muschenbroek ... Grundlehren der Naturwissenschaft / Peter von Muschenbroek; nach der zweyten lateinischen Ausgabe, nebst einigen neuen Zusätzen des Verfassers, ins Deutsche übersetzt, mit einer Vorrede ans Licht gestellt, von Johann Christoph Gottscheden
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Von der Structur des Auges.

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Feuchtigkeit: sie ist ungemein durchsichtig, und beugsam.Sie erfüllet den ganzen hintern Theil des Auges; daherist von derselben im Auge weit mehr vorhanden, alsvon der wässerichten und crystallnen Feuchtigkeit. Siewird vorwärts von dem glasförmigen Häutchen, undvon den augenbraunenförmigen Bändern zusammen gefaßt. Es scheint, daß sie eine aus verschiednen Gefäßleinzusammen gesetzte Masse ist. Hauksbey hat befunden,daß sie das Licht so stark wie das Wasser bricht, undSr. Robinson bemerket, daß ihre besondre Schwere mitDer besondren Schwere des Wassers überein kommt.

§. 960. Die Sehenerven scheinen aus dem in-hern markigten Wesen des Gehirns, und zwar auscanalförmigen Körpern zu entstehen. Sie laufen her-unter, bis sie sich unter dem Trichter vereinigen. AlsDann gehen, und vereinigen sich die Blättchen, welchebon der rechten Seite des Gehirnes kommen, zwisschen den andern, welche auf der linken Seite desGehirnes entstehen, und machen durch ihre Vereinisung den Nerven aus, der sich gegen das linke AugeSo ist es auch mit denen Blåttchen, die in

wendet.

Der linken Seite entstehen; sie laufen gegen den rechtenNerven vereinigt mit den Faferlein desselben, und lensken sich gegen das rechte Auge. Die beyden Nervenentfernen sich nachgehends von einander, bis ein jederin das Loch seiner Augenleise tritt. Sie werden nachsgehends ausgebreitet, und machen das netförmigeHautchen aus.

Das XXXIII. Hauptstück.

Von dem Durchgange des Lichts

durch die Augenfeuchtigkeiten, und

vom Sehen.

S. 961. Wenn die Lichtstralen jedem Punkte ei: Tab. XV.nes leuchtenden oder erleuchteten Körpers auf das Weise Fig. 7.

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