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3/1-3/2 (1858) Der Kanton Luzern, historisch-geographisch-statistisch geschildert : ein Hand- und Hausbuch für jedermann / von Kasimir Pfyffer
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119
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»»trslexvs l,.), die große und kleine Trappe svtl» tsrcka l. undtetr»x T., erstere einmal bei Schöz erlegt), der Seidenschwanz lliom-b)cilla xariul» l,.), der Roscnstaar (kaotor rasen» Demm.), dieMandelkrähc f6araei.->s xarrul» I,., bei Hottv geschossen), der Bein-brecher s^guil» albieill» I,.).

Als HairSihicre werden ain häufigsten gehalten: das Huhn, dieHauscnte, die Hausgans, die Haustaube-, seltener: der Truthahn oderdas welsche Huhn, der Pfau; als Stubeiwögel: der Canarienvogel,der Distelfink, der Blntfink, die Schwarzdrossel rc.: zur Zierde aufdem See bei Luzern : der Höckerschwan (Ovxau-i olor l,.).

c. Reptilien,

Diese Klasse ist, wie in der Schweiz überhaupt, sehr sparsamvertreten. Unter den beschuppten Reptilien haben wir folgende Ar-ten, An sonnigen Hügeln und Mauern, in Hecken und Dornbüschenvon der Ebene bis znr Holzgrenze lebt die gemeine Eidechse (LmeertL»xills l.), vielfarbig, mit lebhaft glänzenden Aeuglein, flink, aufFliegen, Käser und Mücken lauernd. An ähnlichen Orten zeigt sichdie harmlose Blindschleiche (-Kugnis krngiliis l,.). Die Ringelnatter(Öolubor lXatrlx I,.), die sich von Mäusen, Fröschen und Fischennährt und ohne Grund verfolgt wird, ist die häufigste Schlange und^ besonders in der Nähe von Gewässern anzutreffen. Selten ist dieöstreichische Naiter (lloluber austiiacus 6m ). Giftige Schlangenfind keine bekannt. Eine lebende, wahrscheinlich verwilderte Schild-kröte fand man einmal, wie erzählt wird, bei Tribschcn in der Näheder Stadt Luzern . Zahlreicher find die Arten der nackthäutigenReptilien, die Frösche, Kröten, Salamander und Molche. Der grüneWasserfrosch (llana eseulent» I,.) findet sich überall in Gewässern,der braune Grassrosch (liana temparari» l, .) eben so häufig in Wie-sen, Wäldern und Gärten-, beide werden im Winter und Frühjahr zuTausenden gefangen und als Nahrungsmittel benutzt. Der niedlichegrüne Laubfrosch (llvl» arliorea iüaur.), der Gebüsche erklettert, istetwas seltener und wird hie und da als Wetterprophet in Gläserngehalten. Die gemeine Kröte <L»1o vulgarls l,»tr.), dieseswarzen-bedeckte, dickbauchige, nächtliche Thier mit den glänzenden kluge»Feuerungen", lebt vereinzelt in Feld und Wald und ist durch Vertil-gung viele» Ungeziefers eines der nützlichste» Geschöpfe. In Süm-pfen läßt sie an stillen Sommerabcnden weithin ihren Ruf erschallen.Die ebenfalls nützliche Krenzkrötc (Ilulo calamit» l aue ), olivengrau,mit grünlichgrauen Augen. Jn'Tcichen, Gräben »nd Mistlachen fingtdie viel kleinere, oben braune, unten orangegelb und blau gefleckteUnke oder Fenerkrötc (Ilombinntvr ixneus Nerr-, Guuggemönli) imJuni unermüdlich ihr zweitöniges Lied. Der schwarz- und gelbge-fleckte Salamander (8»I»«m»ckr» mseulat» Taue.), dem Menschenunschädlich, liebt schattige Hecken und feuchte Wälder; eine andereArt, den schwarzen Salamander (8. »t,a ) trifft man in Alpengegen-den, z. B- am PilatnS, unter MooS und Steinen. Die munternWassermolche oder Tritonen tummeln sich in Teichen, Bächen undBrunnquellen umher, nämlich: der gemeine Molch ((Triton erists-tu»), der Teichmolch (V- palmstne) und der Wurfbeinische Molch(1?. >Vnrkbein!i).