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3/1-3/2 (1858) Der Kanton Luzern, historisch-geographisch-statistisch geschildert : ein Hand- und Hausbuch für jedermann / von Kasimir Pfyffer
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Affoltern an die von Hüuoberg. Nach hundertjährigem Besitze gäbe»diese ihre Rechte den, Kloster Trnob. Im Jahr 1579 kamen l^tauschweise von Bern an St. Urban Die KirchenrechteZvon Nfb»'seu, das schon im Jahr 1278 einen Pfarrer besaß, «heilten i>»Jahr 1338 die Bruder von Büttikon unter sich. Ebenso gehörte Z elowo im Jahr 1294 ein Pfarrer ist, denen von Büttikon. Ihr letzterSvroffe verkaufte seine Rechte im Jahr 1112 an Luzern . Groß'dietwil , das im Jahr 1200 einen Pfarrer besaß, wurde im Jahr1250 von Marguart von Wvhlhusen dotirt, wie auch von denen vo»Grüncnbcrg. Durch die Lüttishofcr kam auch diese Kirche mit vierandern schon benannten im Jahr 1479 »ach Münster . Die Kirthrvon P fassn au, an der im Jahr 1275 ein Leutpriester erscheiio-übergiebt im Jahr 1428 Elisabeth von Heidcgg, mit Einwillign»!!ihres Mannes, Rudolf von Erlach, an St. Urban. Die Kirche»'rechte von Neiden besaß das dortige Ritterhans. Altishofen , w"wir im Jahr 1201 einen Leutpriester kennen, besaßen vor Alters d>eRitter von Balm. Der Rektor der Kirche, Hugo, »erkaufteJahr 1318 die Kirchenrechte an den deutschen Ritterorden durch Elsaß und Burgund . Der Landkomthnr verkaufte sie im Jahr 1571 an de»Ritter und Schultheiß Ludwig Pfvsicr von Luzern . Die Kirche ve»Ufsikon, an der Münster im Jahr 1173 seit den ersten Zeitennes Bestandes drei Theile besaß, verkauften im Jahr 1337 die Frei«"von Grünenberg an Ulrich von Büttikon. Nach 69 Jahren wiedttEigenthum der Grünenberger, wurde sie im Jahr 1418 an Pet^Ottimann in Zofingen verkauft, der sie im Jahr 1450 an Luzer»veräußerte. ,

Mit bestimmten Angaben bezüglich ihrer Stiftung treten >>»°folgende spätere Pfarrkirchen und Kirchhören entgegen."

MeierSkappel, das nach Chan, kirchgenössig war und deßh»'"dem Frauenmüuster in Zürich gehörte, wurde im Jahr 1447 an de»Pfarrer Koller I» Chan, als Erblehen veräußert. Die Pfarrpfrüm'stifteten im Jahr 1472 die Ortsbewohner. Sie kam aber mit lfha^selber im Jahr 1477 an die Stadt Zug durch Kauf, und wieder dus^Kauf im Jahr 1836 an die Regierung von Luzer». Marbach, wo >"Jahr 1401 eine Kapelle mit bestimmten Rechte» eingeweiht wurde, wu»^im Jahr 1524 als eigene Pfarrei von Trüb abgelöset und kam »»!?Auflösung des Klosters Trüb a» Bern. Winikon , wo im Jahr 13»»schon eine Kapelle bestand, die nach Büron gehörte und mit Bür^von den Aarbnrgern im Jahr 1455 an Luzern übergieng, wurde obrlßseitlich im Jahr >527 als Pfarrei eingerichtet. Udligenschw'^schon vor dem Jahr 1036 eine Filialkirche von Küßnacht und an M>>"ster abgetreten, kam im Jahr 1291 von Mnrbach an Oestreich,Oestreich aber im Jahr 1361 an das Frauenkloster in Engclberg »"später an das dortige Maunskloster. Im Jahr 1551, in welih^Engelberg seine Kirchenrechte an die Kirchgenoffen abtrat, wu>'chUdligcnschwil eine eigene Pfarrei. Herqiswil, zitvor nach Wo' ,sa» vfärrig, wurde im Jahr 1605 bischöflich als selbstständige Pfaroerklärt. In Ballwil sindtn wir schon im Jahr 1246 einen Le>^Priester. Aus Mangel an Dotation wurde die Pfarrei im Jahr >4"der Kaplanei zum hl. Kreuze in Hochdorf einverleibt. Die Dotir»'^der Familie von Sonnenberg im Jahr 1678 erhob Ballwil wieder!