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3/1-3/2 (1858) Der Kanton Luzern, historisch-geographisch-statistisch geschildert : ein Hand- und Hausbuch für jedermann / von Kasimir Pfyffer
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297
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I Ehrlosen, bewaldete Anhöhe zwischen Münster und Hitzkirch .Hie scheidet mit dem Römerschwilerberg das Aathal von dem'Eincnthale.

Eich, Pfarrdorf nnd politische Gemeinde im Bezirke Semvach,zl»it Sursee , in einer fruchtbaren Lage am nördlichen Ufer des Sem-pacherseeS. Es hat eine neue mit der Pfarrwohnung malerisch auftiner Anhöhe über dem Dorfe gelegene Kirche, bei welcher man einenhöne AuFficht genießt. Bach und Emmenwil sind hieher kirchgcnös-stst. Die Gemeinde zählte im Jahr 1850 55l Einwohner (wovonAngehörige), 75 Häuser und 84 andere Gebäude. Die Summeder Kantonalbrandaffekuranz kam (1854) zu stehen auf 318,480 Fr.st- W., das reine Vermögen der Ortsbürger aus 389.410 Fr. u. W.,das reine Vermögen der Einwohner 372,030 Fr. u. W., die Kataster-"hatzung der Liegenschaften 477,480 Fr. Ganz oder theiiweise unter-stützte Personen waren (4850) 89, also 16^/100 Prozent der Einwoh-nerschaft. Der Viehstaud betrug bei der letzten Zahlung 38 Pferde,^ 438 Stück Rindvieh, 280 Schweine, 38 Schafe, 5 Ziegen.

! . Eichbühl oder Gichbel, mehrere Berghöfc mit schöne» Gütern,

! >N der Pfarre Altishofen, Amt Willisau .

Eich holz, ein Weiler unfern von St. Urban.

, Eicherberg, die Anhöhe zwischen Eich nnd Neudors.

^ Eigenthal oder besser Eyenthal, ein freundliches Alpcngeländeauf einer der obersten Abstufungen an der westlichen Seite des Pila-uiSbcrgeS. Es besteht aus im Sommer sehr bevölkerten Alpen, hatdlne Kapelle, dem guten Hirten geweiht, früher mit einem eigenen«uraikaplan. Hier herrscht ländliche Stille und weht eine gesundeduft, daher oft kränkelnde Personen von Luzern zum Gebrauch vonAlpenkure» darin sich aufhalten. Nach alten Sagen soll in diesem4ih5lchen ein Schloß und ein Dorf gestanden haben. Der Weg vonduzern auf den PilatuS führt durch dieses Thal, das 3 Stunden vond!»zern entfernt ist und bis vor wenig Jahren in den Stadtbezirk! ader Stadthaun von Luzern gehörte. Zur Murbach 'scheu Zeit bildete, d»s Thal einen Bestandtheil des Hofes zu Kricns, oder deßjenigen^ du Littau. Durch den Vertrag von 129l kam es in die Hand vonHabsburg-Oestreich, doch verlieh der Probst im Hof noch lauge Zeitdft Güter zu Erblehen . Der Erste, welcher im Besitze des ganzen'»Nenthales zn Erblehen sich befand (circa 1314), war Nögger vondiltau, später (circa 4400) Jakob von Root, Bürger zn Luzern , so-dann Ludwig von Büron. von welcbe», es t14534 an die Stadt Lii-ern übergieng. Zum Eigenthal gehören folgende Alpen: I) FuchS-?uhl, 2) Würzen, 3) Maienstoß, 4) Hüsli, 5) Gantersei, 6) Bnch-Lfg, 7) Linden, 8) Untcrhonegg, g) Oberhonegg, 10) Rothstock, 11)puageli, 42)RiesterSgum, 13)PftifferSwald, 14)Rosenboden, 15)HirS-d°den, 18) Trockenwall, 17) Stäfeli, 18)Stafel. 19) Blattenloch,U) Bründleu, 21) Oberalp, Die zehn ersibenannten werden auch imSinter bewohnt.

^ Gichschachen, ein zersirenter Weiler an der Straße von Gscholz-">»tt gegen Marbach,

. Elback that, ein Thal bei Luthern . Der dort entspringendedurchfließende Clbach ergießt sich in die Luther .