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3/1-3/2 (1858) Der Kanton Luzern, historisch-geographisch-statistisch geschildert : ein Hand- und Hausbuch für jedermann / von Kasimir Pfyffer
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358
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Tempikon, ein Weiler am linken Ufer des Baldeggersees.

Tdann, Weiler mit einer der hl. Margaretha geweihten Kapellean der Anhöhe auf der rechten Seite des SempacherseeS gegen Sur-see zn, an der Straße gegen Münster .

Thorbach, der, kleiner Bach im Entlebuch (Bd.I, S. 52).

Thoregg, die, ein hoher mit Alpen bekleideter Berg, welchereinen Theil des SchrattenbergeS bildet, in der Pfarre Flühle lmEntlebuch.

Thnrtcnsec, s. Dnrtensee.

Thurm Halden, ehemals eine Burg bei Wiggen, eine halbeStunde ve» Gscholzmatt, gegen den Kanton Bern . Hier befandensich noch im vorigen Jahrhundert zwei alte Thürme, ungefähr einenSteinwnrs von einander.

Tribschcn, ein Landsitz auf einer Landspitze am Luzernersee ,Vr Stande von der Stadt, der Familie Amrhvn gehörig.

Triengen , großes Pfarrdorf »nd politische Gemeinde im Ge-richtsbezirke gleichen Namens, Amte Sursee. , li Std. von der Hauptstadt.ES liegt an der aagrauischeu Grenze unter Äüron, hat ergiebige» Feld-bau, gute Viehzucht, und viele seiner Einwohner treiben Handel mit aller-lei Landeserzeugniffen und beschäftigen sich zum Theil mit Weben und Fa-brikarbeit. Die Gemeinde zählte imJahr185v 1917Einwohner(wo-von 1553 Angehörige), 233 Häuser und 61 andere Gebäude. DieSumme der Kantonalbrandaffeknranz kam (1851) zu stehen auf537,820 Fr. n. W., das reine Vermögen der Ortsbürger auf 481,590Franken n. W., das reine Vermögen der Einwohner 500,500 Fr.n.W.,die Katasterschatzung der Liegenschaften 499,300 Fr. Ganz oder teil-weise unterstützte Personen waren (1850) 369, also 19^/im Prozentder Einwohnerschaft. Der Viehstand betrug 46 Pferde, 425 StückeRindvieh, 289 Schweine, 129 Schafe, 175 Ziegen.

Tristenberg, der, heißt im Entlebuch einer der höchsten Ge-birgskulme, der die Gestalt eines abgestülpten Kegels hat. Zwischendiesem und dem Rothborn liegt der Malsee und in der Nähe dessel-ben sind einige sehenswerthe Grotten mit Stalaktiten, Mondmilchund Erze»

T wäre »egg, Anhöhe zwischen Menznau und Menzberg.

U.

Udligcnschwil, Pfarrdorf und politische Gemeinde im Ge-richtsbezirke Habsburg, Amte Luzern ; Hauptort des Bezirkes. Esliegt, üs/äStd. von der Hauptstadt, In einem hügelichten, an Wiesen,Korn und Obst fruchtbaren Gelände. Die Kirche war einst Filiale der be-nachbarten Pfarre Küßnacht . Der Ort ist berühmt durch den bekanntenJurisdiktionsstrcit.Udligenschwilerhandelgenannt, zwischenderRcgiernngvon Luzern »nd dem Papst Benedikt XII. (s.S.252 n.s.). Die Gemeindezählte im Jahr 1850 522 Einwohner (wovon 331 Angehörige), 72Häuser und 1l5 andere Gebäude. Die Summe der Kantonalbrand-affckaranz kam (1854) zu stehen auf 252,230 Fr. n. W., das reineVermögen der Ort-bürger auf 456,050 Fr. n. W., das reine Ver-mögen der Einwohner 527,650 Fr. n. W., die Katasterschatzung der