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Neüe Appenzeller-Chronick oder Beschreibung des Cantons Appenzell ... : samt einer chronologischen Erzehlung der merckwürdigen Geschichten des Landes ... und einem Anhang der vornehmsten Instrumenten, Diplomatum, Bündnissen, Friedens-Schlüssen etc. ... / von Gabriel Walser
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415
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Aanzosen und sooo. Eydgnoffen umkommen; der-ArchenNiederlag haben dieEydgnsssen/ so lang der '>ls.'Ound stehet, noch nie erlitten.

, Der Frantzösische General TrivultiuS hat be-Ant: Daß er an i r>. Schlachten gewesen, ste seyenAer gegen dieser nm Kinderspiel gewesen; angesehenU Eydgnoffen nicht wie Menschen, sondern wiediesen gefochten.

. Aus dem Land Appenzell sind 226 . Mann todt«r dieser Schlacht geblieben, und haben noch dabey5« Fahnen verrohren, welchen der Fähnrich Mau-M Gerber von Appenzell, als er den Verlnrst derSchlacht ersehen, von der Stanz gerissen und inUrnen Busen geschoben, gleich hernach kam er umvas Leben, da man nun die Todten ausgezogen, fand«landen Fahnen von Appenzell in seinem Busen,welchen die Franzosen mit in Franckreich genommen,

M in der Pfarr-Kirch zu Lion aufgehenckc haben.

^re meisten Fahnen so dieEydgnossen zurück gebracht,

Mn zerrissen und mit vielem Blut gefärbt. Die^Mnvffen zogen mit grossem Unwillen ohne SoldMer nach Hause. Aber der König in Franckreich^umchttgte sich des gantzen Hertzogthums Mäyland,

Franckrttchk selbst gesanglich mit nach

.-Der König in Franckreich obschon er die Eyd-Nissen überwunden, sahe doch ungemeine Zeichen s«ede.Jer Tapferkeit, und suchte daher neuer Dingen ihreMundschafft. Er liesse ihnen entbieten: ErhalteMses blutige Treffen nur für einen Scharmützel,

«nd solle dennoch der, zu Galera, vorher geschlos-Friede nicht gebrochen seyn, die EydgnoffenMNeir sich nichts feindliches mehr von ihme zubefah-wirrere.

Daher