Anzahl der Häupter. j
L. Wcggeld.
1831
1832
1833
Im
Ganz.
Dnrch-
schiiirt.
Kühe, Ersttcächti-ge, jährige Rin-der.
8446
7472
8805
24821
8274
Pferde zum Ver-kauf .
444
677
844
2066
689
Pferde ««Kutschen
448
789
1079
2426
808
Im Ganzen ...
9648
8938
10727
24313
9771
Fußgänger ....
2069
2390
3061
7420
2506
Bemerkungen.
I. Der Durchgang der Stocchi nämlich Baumwolleund Seide und Manufacturwaaren mancher Act darsich seit 181.4 stets verringert; im Jahr 1824 waren es 8324Säume; im Jahr 1826, 6344 Säume; 1828 nur 4030. Dieletzte» zwey Jahre waren nicht so gering als das vorhergehende;allein ihr Durchschnitt entspricht wenig mehr als der Hälft«des Durchgangs im Jahr 1824, obwohl auch damals schon einestarke Verminderung stattgefunden hatte. Bonstetken ver-sichert in einem Brief vom Jahr 1797, dass jährlich an Stocchi(rohe Seide und Baumwolle nach, und verfertigte Stoffe ausder Schweiz ) 11800 Säume gehen, und fugt hinzu, dass inden letzten zwanzig Jahre» eine merkliche Zunahme eingetretensey. Der nämliche Bonstetten meldet, indem er uns den Ent-wurf mittheilt, welchen ein gewisser Fossati der Erwägung derdamaligen Regierung oder vielmehr Regierungen unter-stellte zur Eröffnung einer bequemen Straße über den MomeCeneri , dass man die Menge der zu jener Zeit in einem Jahrvon Lugano nach Bellinzona und umgekehrt gehenden Waarenzu 14,000 Ballotti berechnete. Wenn diese Berechnung richtigwar, wie mit Grund zu glauben ist, so haben wir in diesemZweige große Verluste erlitten.
II. Bedeutend ist die Reis-Durchfuhr auS Italien nachmanchen Schweizer-Cantouen. Der nämliche Schriftsteller sagt,dass nur in den zwey Jahren 1794 und 1796 zusammen 84,900Säcke Reis über den Gotrhard geschafft worden seyen, ein«ganz außerordentliche Zahl. Auch im Jahr 1831 war die Durch-fuhr sehr stark; doch betrug sie nicht über 16 bis 17,000 Säcke.
III. Ein andrer Gegenstand beträchtlicher Durchfuhr (an-der Schweiz nach Italien ) ist der Käs. Der Durchschnitt derdrey letzten Jahre war fast 8400 Säume. Der genannte Bon-stettcn giobt 30,000 Centner an, welche da er wahrscheinlichdas Pfund zu 18 Unzen verstand, etwa 10,000 Säume wären.
IV. Zu den hauptsächlichen Gegenständen des Gotthard-rransits gehören auch der Wein und Branntwein, welche