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Littrow. Wunder des Himmels oder gemeinfassliche Darstellung des Weltsystems / J. J. von Littrow ; nach den neuesten Fortschritten der Wissenschaft bearbeitet von Edmund Weiss
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Tödliche SSciocflunfl der Erde.

1. Abt. Kap. II.

§ 23. (TOafie und Dichtigkeit der Lcrper.) Der Mittel dazu gibt es manche, abersie sind nicht alle der Art, daß wir viel Gutes von ihnen zu hoffen hätten.Und hier begegnen wir einen: andern Umstände, der nur zu oft in der Astro-nomie und überhaupt in allen Naturwissenschaften vorkonniit und uns nichtselten in große Verlegenheit seht. In der Mathematik und in anderen posi-tiver: Doktrinen ist es genug, einen Satz bewiesen oder ein gegebenes Problemrichtig aufgelöst zu haben, nn: von der Wahrheit der Sache, die mau sucht,überzeugt zu sein, und so lange es nur um diese Wahrheit als um die Haupt-sache zu thun ist, dürfen wir uns sehr wenig darun: kümnrern, ob die von unsgefundene Auslösung auch zugleich die einfachste, die kürzeste oder die elegantestenach ihrer äußern Form sein mag, da es zu unseren: Zwecke vollkommen hin-reicht, daß sie richtig ist. Nicht so verhält sich die Sache, wenn es sich umExperimente oder um Beobachtungen handelt, durch welche irgend ein Problemaufgelöst, ein Satz bewiesen oder eine Erscheinung der Gegenstände außer unserklärt werden soll. Diese Beobachtungen, durch welche hier die Sache ausge-n:acht werden soll, müssen nüt unseren Sinnen, nüt unseren Instrumenten an-gestellt werden. Allein unsere Sinne sind Jrrtüincrn und Täuschungen, undunsere Jnstrmnente, auch die vollkouunensten, sind Fehlern unterworfen, und dieGegenstände, welche wir auf diese Weise untersuchen wollen, sind oft so kleinoder so schwer aufzufassen oder so sonderbar mit einander verwickelt, daß selbstgeringe Fehler, die wir bei den Beobachtungen begehen, die größten und schäd-lichsten Wirkungen auf die daraus abzuleitenden Resultate erzeugen können.Es kann daher hier nicht genügen, irgend eine, wenn auch in der Theorierichtige Methode zu geben, un: dadurch ein Probten: vermittelst Beobachtungenaufzulösen, sondern man muß auch zugleich der praktischen Sicherheit dieserMethode gewiß sein, oder doch diejenigen Uinstände, unter welchen sie nüt Zu-verlässigkeit angewendet werden kann, und die Folgen angeben, welche gegebeneBeobachtungsfehler in den Resultaten, die n:an daraus ableiten null, hervor-bringen können ein Geschäft, das oft nicht weniger Umsicht und Scharfsinnerfordert als die Auffindung der Methode selbst, und dessen oft nur zu häufigeVernachlässigung eine der Hanptursachen ist, warum mehrere Teile der Natur-wissenschaften noch nicht denjenigen Grad der Vollkommenheit erreicht haben,den wir nüt so großem Vergnügen an anderen Teilen bemerken, wo entwederdiese praktischen Hindernisse geringer, oder die geistigen Kräfte derer, die sie zuentfernen suchten, größer gewesen sind.

Un: dieses auf unsern Gegenstand anzuwenden, wo sich sogleich mehrereBeispiele zu dem oben Gesagten anbieten werden, müssen wir zuerst den Begriffdes Wortes Schwere sestsetzen. Wir haben bereits gesagt, daß man damitdie Ursache andeutet, welche macht, daß die Körper aus der Oberfläche der Erde,wenn sie nicht unterstützt werden, senkrecht gegen diese Oberfläche herabfallen.Man sucht die Ursache in einer Kraft, deren Sitz in: Mittelpunkte der Erde