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.Kometen.
2. Abt. Kap. XIII.
steht dieselbe schief und neigt sich auf die rechte Seite der Achse. Der dunkleStreif in der Achse hat den Scheitel genau im Kerne und ist an der Wurzel2800 Kilometer breit. Schweif 13° lang, mißt nahe 30 Millionen Kilometer.Neues Anhängsel in Gestalt eines langen schmalen Strahles, ausgehend vonder konvexen Seite, der Krümmung des Schweifes nicht folgend, sondern ingerader Richtung von der Sonne sich erstreckend. Das gleichzeitige Erscheinendieses Strahles mit dem Entstehen einer neuen Hülle läßt einen Zusammen-hang beider ahnen; beide liegen auf derselben Seite der Achse. Wäre diesesAnhängsel vom Kopfe am Lösten ausgegangen, so hätte seine Geschwindigkeit12 500 000—16 200 000 Kilometer täglich erreicht. Aehnliches hat man an denKometen von 1843 und 1744 bemerkt; der letztere soll sechs solche Strahlen,gleich einer Fahne ausgebreitet, gehabt haben.
Den 28. September reagirt der Kern photographisch, nicht so dieHüllen. Die dunkle Oesfnung in der Achse nimmt beiläufig 7 12 der Breitedes Schweifes ein in der Entfernung von 1 Grad vom Kerne und läßt sich1—2 Grad weit gut verfolgen. Der Kopf ist bei starker Dämmerung miteinem kleinen Teleskope, wonüt man nur den lichtesten Teil sieht, sichelförmig.Schweif 10 Grad lang, mißt 40 800 000 Kilometer und hat einen Seiten-strahl wie am 27. September.
Zwischen dem 29. und 30. September ging der Komet durch seinPerihel in einer Entfernung von 76', 2 Millionen Kilometer von der Sonne undetwa 106 Millionen Kilometer von der Erde, der er noch immer rasch sichnäherte. Seit Lein 27sten waren merkliche Veränderungen eingetreten. Diekleine halbmondförmige Hülle, damals den Kern nahe berührend, hatte sichüber denselben erhoben und war der auffälligste Teil im Fernrohre ge-worden, am hellsten am äußeren Rande, ein Zeichen, daß sie sich eben vomZentralnebel trennen wollte. Zugleich zeigte sich eine allgemeine Verworren-heit als Anzeichen innerer Störungen. Man bemerkte später, daß die Nebel-materie in demselben Maße, in welchem sie höher und höher über ihrenUrsprung stieg, gleichförmiger licht wurde, so als wenn dieselbe, sobald sieaus der unmittelbaren Nähe des Kernes sich entfernt, sich anschickte zu einersymmetrischen Anordnung.
Den 30. September zeigt sich der Rand der Hülle, welche dem Kerne zu-nächst steht, sehr scharf und läßt sich 270° um den Kern herum verfolgen. DerKern ist auf der von der Sonne weggekehrten Seite abgeschnitten, wodurch ereine Halbmondform erhält. Die dunkle Achse, welche an ihrer Wurzel nahezuschwarz und von gleicher Breite mit den, Kerne ist, ergänzt den Anblick vonPhase und Schatten. Gegen solche Ansicht der Dinge gibt es, wie unserenLesern bekannt, gewichtige Einwürfe, obschon sie aus den ersten Blick sehr fürsich einnimmt. Jede neue Hülle, wie sie voin Kerne sich loslöst, hat dieselbePhasenform, obschon sie gewiß überall vom Sonnenlichte durchdrungen ist.