§ 235.
Doppelsternc.
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je durchdrängen wird. Wer wag uns sagen, wie viele Welten noch jenseitsvon denen stehen, die wir, selbst durch unsere stärksten Teleskope, nur mehr alsschwache, dämmernde Wolken erblicken? Das Licht braucht, seiner entsetzlichenGeschwindigkeit ungeachtet, Jahrtausende, um von einzelnen Gestirnen bis zu unszu kommen und vielleicht konnte es von vielen derselben seit der Zeit, die unsereErde steht, noch nicht bis zu uns gelangen. Wer weiß es, ob auch nur zuAlerander's oder Moses' Zeiten dort oben alles so gewesen ist, wie wir jetztes sehen, oder ob nicht vielleicht, nach anderen Jahrtausenden, der ganze Himmelsich mit neuen Sonnen überziehen wird, die zwar schon längst da waren, aberdie noch nicht Zeit gehabt haben, uns ihr Licht zuzuschicken, sowie vielleichtim Gegenteile andere Systeme ebenso lange schon erloschen und in ihr Nichtszurückgekehrt sind, obgleich nur sie noch immer am Himmel glänzen sehen, bisendlich auch der letzte Strahl, den sie ausgesendet haben, zu uns gelangenwird? So sehen wir, wohin wir unsere Blicke wenden, Himmelskörper ohneZahl, und selbst in jenen Fernen, wohin unsere Fernrohre nicht mehr dringen,selbst dort, wo alles Licht erlischt, wo auch das schärfste Auge nichts als Nachterblicken würde, — auch dort noch öffnen sich andere, ebenso unabsehbareRäume, und auch diese sind wieder von neuen Welten erfüllt.
Mental & mes regards des cieux inconnus s’ouvrent,
Des regions sans fin devant moi se decouvreut;
Carriere illimitee ou, par les meines Iois,
Mille Univers flottans se meuvent ä la fois.
Je vois de touts cötes, dans ees plaines profondesAutour d’autres soleils, graviter d’autres inondes,
Et lorsque, pour peupler les espaces deserts,
Je suis las d’enfanter de nouveaux univers,
Le Vide encore s’etend et, dans son sein immense,
Par-delä l'Infini, l’Jnfiui recommence.
Lebrun.
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