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Littrow. Wunder des Himmels oder gemeinfassliche Darstellung des Weltsystems / J. J. von Littrow ; nach den neuesten Fortschritten der Wissenschaft bearbeitet von Edmund Weiss
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Beobnchtcnde Slftvonomic.

4. Abt.

selben an vielen Sternwarten statt der damals nach nicht mit Vollkreisenversehenen streu Meridianinstrumente bediente (8 94): sie stehen übrigens fürgewisse Gattungen von Beobachtungen in England auch heute noch in Ver-wendung. In Fig. 124 sieht maneinen solchen englischen Höhen- undAzimuthkrcis kleinerer Dimension vonTroughton u. Simms, der nachdem Vorhergehenden keiner beson-deren Erklärung bedarf.

In Deutschland baute die erstendieser Instrumente R e i ch e nb a ch undgab ihnen den etwas zu umfassendenNamen Universalinstrumente, derhäufig in Universale abgekürzt wird,da man mit solchen Instrumenten wohlsehr viel, aber doch nichts weniger alssämmtliche dein Astronomen nötigenBeobachtungen leisten kann.

Zur allgemeinen Beschreibung desUniversalinstrnmentes übergehend, er-wähnen wir zunächst, daß die Armedes dreiarmigen Fußgestelles (Fig. 123)an ihren Enden, wo sie die starkenFußschrauben U, K', K", aufnehmen,in drei Teile gespalten sind, welchedurch eigene Seitenschrauben k, Ich k",einander genähert werden können, umdie Fußschrauben zusammenzupressen,und so tu der richtigen Stellung mög-Diese Fußschrauben laufen an ihrenunteren Enden in konische Stahlspitzen aus, die in ähnlichen konischen Ver-tiefungen starker Metallschcibcn y, y', y" sich bewegen, bereit jede an ihrerunteren Seite mit drei kurzen konischen Stahlspitzen verseheli ist, womit siefest und unverrückbar auf dem Beobachtungstische P aufliegen.

An der unteren Seite der drei Arme des Fußgestelles ist eine ebenfallsdreiarmige Stahlspangc a F c angeschraubt, von welcher man in der Zeichnungaber nur die zwei Theile a und c mit ihren Schrauben sehen kann, und aufder Mitte F dieser Spange steht die eigctitlichc, vertikale Drehungsachse desUniversale, die sich in dem hohlen Cylinder Q Q' frei bewegt, und an derenoberem Ende der Horizoittalkreis R R' senkrecht auf jene Achse befestiget ist.Dieser Horizontalkreis besteht aus einer doppelten Scheibe G, deren oberer

Fig. 124.

lichst sicher und unverändert zu erhalten.