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Katalog der Bibliothek des Eidgenössischen Polytechnikums in Zürich
Entstehung
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Vorwort oder aus einer anderen Stelle der betreffenden Schrift mit Sicherheitentnommen werden konnte, oder wenn der Verfasser sonst in unzweideutigerWeise zu eruieren war. In diesen Fällen wurde dann aber, wenn nötig,durch eine Verweisung die Schrift auch noch so katalogisiert, als wäre sieeine anonyme.

Werke mit mehr als drei Verfassern wurden meist als Anonymabehandelt, die Namen der Verfasser aber durch Verweisungen an betreffenderStelle eingefugt. Dasselbe gilt von Sammelwerken, Zeitschriften, Katalogen,ferner von amtlichen, bloss pro forma Unterzeichneten Publikationen etc.Herausgeber, Redaktoren, Bearbeiter u. s. w. wurden im allgemeinen nichtals Verfasser betrachtet und ihre Namen daher nur in Form von Verweisungenaufgenommen.

Bei den anonymen Schriften galt im allgemeinen als Stichwort daserste im Nominativ auftretende Substantiv des eigentlichen Titels.Sogenannte Kopfleisten (Schweizerischer Verein von Dampfkesselbesitzern)wurden dabei gewöhnlich nicht als Titel der Publikation betrachtet'. Dieseist in dem Katalog stets unter ihrem eigentlichen Namen (Akten, Bericht,Botschaft, Geschäftsbericht, Jahresbericht, Rechenschaftsbericht etc.) zu suchen.Die Kopfleiste wurde meist in den Titel einbezogen (Jahresbericht des schweize-rischen Vereins von Dampfkesselbesitzern) und, wenn nötig, noch durch einebesondere Verweisung (Verein, schweizerischer, . . . siehe Jahresbericht) zu-gänglich gemacht.

Die eben mitgeteilten Regeln erfuhren eine Ausnahme bei solchenanonymen Schriften, welche sich auf das Leben oder die Werke bestimmterPersönlichkeiten beziehen. Diese Schriften erscheinen unter dem Namen derbetreffenden Persönlichkeit. In Form von Verweisungen treten die letzterenallemal auch bei nicht anonymen Schriften auf.

Weitere Abweichungen von der angegebenen Art, anonyme Schriftenzu katalogisieren, ergaben sich von selbst in solchen Fällen, wo der Titelein Substantiv im Nominativ überhaupt nicht enthielt, oder wo ein anderesWort, z. B. ein Name oder einfach das erste Wort des Titels, entschiedenden Vorzug verdiente. Die folgenden Beispiele mögen dies erläutern:

Bresil, lempire du ... ; Brief, aus dem, eines . . . ;

Karlsruhe , die Haupt-und Residenzstadt . . . ; Sailing, directions . . . ;

Smithsonian Institution . . . ; Spiritismus. An den VerfasservonDer Sp . . . .

Trois mois ä larmee . . . ; Über Land und Meer.

Gleichlautende Anonyma sind nach dem Alphabet der auf das Stichwortfolgenden Worte geordnet. Eine Ausnahme hiervon wurde nur bei den Schul-programmen gemacht (vergl. Programme).