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I. Fossiles Holz von Atanekerdluk.
A. Aeusseres des Holzes.
Das fossile Holz stellt ein halbcylindrisches Stück aus dem Holzkörper eines Stammesoder Astes dar, an dessen Endflächen bei nur makroskopischem Beschauen von Jahr-ringen nichts zu erkennen ist. An den frischen Bruchflächen, welche dunkel braunerscheinen, lassen sich deutliche Längslinien, Fasern, mit feiner, diese kreuzender Quer-lineatur unterscheiden, welche die Holzstruktur zur Genüge verdeutlichen, während dieursprünglichen Aussenflächen des Scheites von einer grauen bis weisslichen Verwitterungs-rinde überzogen sind.
B. Mikroskopischer Bau des Fossils.
1. Querschliff.
Die mikroskopischen Untersuchungen sind sämmtlich an Dünnschliffen vorgenommenworden, welche die bekannte Firma Fuess in Berlin hergestellt hat, und welche alleals vollständig gelungen bezeichnet werden können.
Der untersuchte Querschliff, welcher ungefähr rechteckig geformt ist, misst 17 mmLänge und 11 mm Breite und erweist sich sofort als von einem Coniferenholze stammend,indem keine Gefässe vorhanden und die Markstrahlen aus wenigen Schichten auf-gebaut sind.
Mit blossem Auge erkennt man auf dem Schliffe 4 untereinander nahezu parallele,zu den radial verlaufenden Holzzellreihen schief gerichtete, schwarze Streifen oder Linien,welche auf der einen Seite je von einem mehr oder weniger deutlich hervortretendenhellen Streifen begleitet sind.
Diese dunkeln Linien bestehen aus einer beträchtlichen Anzahl tief dunkler, oftschwarzer Zellen, welche weder Lumina- noch Membranschichten unterscheiden lassenund ausserdem häufig ein unentwirrbares Gemenge bilden, indem sie durch starken Druckin alle möglichen unregelmässigen Formen gepresst und in einander gedrängt worden sind.
Es frägt sich nun, ob die auf’s engste zusammengedruckten Zellen als Herbstholz-zellen aufzufassen seien, oder ob vielmehr nur der Druck, unter welchem das Holzsich zu Zeiten seiner Verkieselung befunden, Ursache ihrer abnormen Struktur sei? Diesämmtlichen durch ihre dunkle Farbe auffallenden Holzzellen, welche ursprünglich zuradialen Reihen geordnet waren, wie dies auch bei den zwischen den Linien liegenden