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Untersuchung über fossile Hölzer aus Grönland : Inaugural-Dissertation der hohen philosophischen Facultät der Universität Zürich zur Erlangung der Doctorwürde vorgelegt von Fritz Beust
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Durch solche streckenweise 2-schichtige Markstrahlen zeichnen sich aus:

Alle Cupressus-Species. Cryptomeria japonica Dom. Thuya giyantea Nutt.

Durch vollständig dreischichtige:

Cupressus Macnabiana Murr.

III. Die Holzzellen.

13. Die Anzahl der Holzzelltüpfel und deren gegenseitige Lage(Berühren, kaum Berühren und nicht Berühren derselben) darf nur mit grosser Vorsichtbenutzt werden. Nur Saxogothaea conspicua können wir dadurch von den übrigenunterscheiden, dass hier die Holzzelltüpfel, besonders gegen die Enden der Holzzellen zu,so nahe stehen, dass in sehr vielen Fällen Abplattung auf ganzen TUpfelreihen durch dieBerührung beobachtet werden kann.

14. Die Zahl der Tüpfel reihen nebeneinander kommt hier (nämlich beiden lebenden Gattungen) kaum in Betracht, indem allerdings stellenweises Auftreten von2 opponirten Tüpfeln nebeneinander beobachtet werden kann, zwei vollständige, neben-einanderliegende TUpfelreihen dagegen gar nicht Vorkommen.

15. Die Form und Grösse des innern Tüpfelhofes lässt sich zur Be-stimmung im Allgemeinen nicht verwerthen, kann jedoch, wenn die Regelmässigkeit derbetreffenden Form erwiesen ist, zur Vervollständigung der Diagnose dienen. Die Di-mensionsverhältnisse des innern wie des äussern Hofes sind als diagno-stische Merkmale unbrauchbar, da sie zu grossen Schwankungen unterworfen sind, indemin fast allen Fällen die durchschnittliche Tüpfelhofgrösse von der Weite der zugehörigenHolzzellwand abhängt. Eine auffallende Ausnahme macht Libocedrus tetrayona , bei wel-chem Holze häufig auf sehr breiter Ilolzzellwand nur ganz kleine Tüpfel zu erkennensind, die auf einer Seite in 1 Reihe angeordnet erscheinen, sodass daneben ein ausser-gewöhnlicher und unverhältnissmässiger Raum der Zellwand gänzlich tüpfelfrei bleibt.Ausserdem kommen jedoch in Menge Tüpfel vor, welche durchaus in Form, Grösse undGruppirung mit denjenigen aller übrigen Cupressaceen übeinstimmen.

Endlich kann auch das Vorkommen vonTüpfeln auf dentangental ver-laufenden Holzzellwänden mit in den Kreis der diagnostischen Merkmale gezogenwerden, sodass wir die Hölzer in zwei Gruppen scheiden können, nämlich:

1) in solche, welche Tangentaltüpfel führen, z. B.:

Thuya orientalis L. Cryptomeria japonica Dom.

Thuya occidentalis L. Fitzroya patagonica Hook.

2) in solche, welche keine Tangentaltüpfel besitzen, z. B.:

Salisbnria adiantifolia Salis. Callitris cupressoides Schrad.

Callitris quadrivalvis*) Vent. Glyptostrobus heterophyllus Endl.

*) Kraus erwähnt Callitris quadrivalis mit nur ganz spärlichen Tangentaltiipfeln; ich aber habegar keine gefunden.