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Untersuchung über fossile Hölzer aus Grönland : Inaugural-Dissertation der hohen philosophischen Facultät der Universität Zürich zur Erlangung der Doctorwürde vorgelegt von Fritz Beust
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deutende Grösse charakterisirt., welche bis 0,041mm beträgt.*) Die wenig zahlreichenHarzzellen zeigen verdickte Querwände und sehr hellen Inhalt.

9. Cupressus Macnabiana Murr., ausgezeichnet durch 130 Zellen hohe,meist 2- in vielen Fällen sogar 3-schichtige Markstrahlen, und zwar in der Weise, dassdurch die ganze Höhe des Markstrahles 2, resp. 3 Schichten nebeneinanderliegen.**)Diese Markstrahlzellen besitzen bei niedrigeren Markstrahlen 2-3, sehr selten 4 Tüpfel,bei höheren dagegen 1, sehr selten 2 Tüpfel pro Holzzelle, sowie stark verdicktetangentale Zellwände, welche sehr nahe (bis 0,13 mm) bei einander liegen. Die Harz-zellen besitzen eigenartige und dadurch charakteristische Längswandtüpfel, dass deräussere Hof relativ gross, der innere dagegen sehr klein ist.

Nachdem wir so gesehen, in wie weit sich innerhalb des Cupressoxylon-Typus be-stimmbare- Gruppen unterscheiden lassen, wollen wir auf unser Fossil und die Ver-gleichung desselben mit den eben besprochenen recenten Hölzern zurückkommen. Diesoeben angeführten 9 Hölzer sind so charakterisirt, dass ihre Nichtidentität mit unseremFossil zur Evidenz daraus hervorgeht. Wir wollen nun sehen, wie die übrigen recentenHölzer unserer Tabelle sich zu demselben verhalten.

Zunächst können diejenigen, als nicht mit dem unserigen identificirbar, entferntwerden, welche gar keine Harzzellen, oder doch nur so wenige führen, dass man grössereSchnitte untersuchen kann, ohne Harzzellen zu beobachten. Es sind dies:

Salisburia adiantifolia Salisb.

Octoclinis Backhousi Hill.

Ferner eliminiren wir alle diejenigen Hölzer, welche sich durch (constant) hoheMarkstrahlen auszeichnen, im Gegensatz zum Fossil, wo 2 Zellen hohe vorherrschen.(Zu gleicher Zeit führen wir hier auch noch andere, nicht mit unserem Fossil überein-stimmende Merkmale an, um die Nichtidentität stärker zu begründen.)

Hierher gehören:

Cupressus sempervirens L n mit häufig 2-schichtigen Markstrahlen.

Juniperus virginiana L., mit stark verdickten Harzzellquerwänden undhäufig auf längere Strecken hin 2-schichtigen Markstrahlen.

Chamaecyparis thuyoides L ., mit bei der Kreuzung von Markstrahl- undHolzzellen verdickten horizontalen Markstrahlzellwänden, sehr zahl-reichen Holzzelltüpfeln und ziemlich reichlichen Tangentaltüpfeln.

Podocarpus latifolia Wall und

Podocarpus salicifolia Karst et Kl ., mit sehr wenigen Harzzellen und auf-fallend grossen, meist zu 1 oder zu 2 pro Holzzelle auftretendenMarkstrahlzelltüpfeln, deren Grösse bis 0,0137 mm erreicht.

*) Nach Kraus ist die Höhe der Markstrahlen von Gl. tener Kr. = 18 Zellen.

**) Vergleiche S. 34.