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Zürich's Gebäude und Sehenswürdigkeiten : Beschreibung der Stadt ... anlässlich der XXVII. Jahresversammlung des Schweizerischen Ingenieur- und Architecten-Vereins / zusammengestellt und bearbeitet von der Section Zürich
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Der Obere Mühlesteg dient den auf der Nordseitebefindlichen Mühlen und Gewerben als Zufahrtsstrasse vomrechten Ufer aus, während die Verbindung mit dem linkenUfer nur in einem Steg für Fussgänger besteht.

Ebenso verhält es sich mit dem Untern Mühlesteg ,an welchem ebenfalls mehrere Gewerbe liegen; der fahrbareTheil des Steges reicht vom rechten Ufer bis auf die Inseldes Papierwerder’s, von wo aus eine gedeckte Brücke fürFussgänger an das linke Ufer führt.

Die Bahnhof brücke bildet die Verlängerung desHirschengrabens nach dem Bahnhofe. Sie wurde in denJahren 1861-—1863 nach den Plänen und unter der Leituno 1

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von Stadtingenieur Bürkli durch den Oheringenieur Pestalozzi um die Summe von 650,000 Fr. gebaut. Die Länge beträgt147 Meter, die Total-Breite 15 Meter; dieselbebesteht aus zweidurch eine Insel getrennten Tlieilen, der rechtsseitige bestehtaus 6 Oeffnungen von 12,40 Meter lichter Weite mit Pfeilern,welche unten 80° zur Brückenaxe stehen, der linksseitigeTheil hat 2 Oeffnungen von 13,40 Meter lichter Weite in derRichtung nahezu senkrecht zur Brückenaxe. Die Pfeilhöhe be-trägt im rechten Arme 1,83 Meter, im linken 1,68 Meter. Dieschiefen Gewölbe im rechtsseitigen Limmatarm sind nachenglischem Fugenschnitt bearbeitet. Das Steinmaterial fürdie Pfeiler stammt theils vom Wallenstadtersee, theils vonStansstaad, die Gewölbesteine aus den Brüchen bei Solothurnund die Steine im Innern von Dänikon und Egerkingen .

Die eigentliche Stadt besteht aus vier Gemeinden: Gross-miinster- und Predigergemeinde in der grossen Stadt, Frau-münster- und Petersgemeinde in der kleinen Stadt. Die Ein-wohnerzahl betrug im Jahre 1870 21,200 Einwohner in 4199Familien und 1480 Wohnhäusern auf einem Flächenraum von161,6 Hectaren.

Die Ausgemeinden haben einen Flächeninhalt, am rechtenSeeufer, die Gemeinden: