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Yom untern Mühlesteg geht ein Kanal zur Maschinen-fabrik, welche 3 Wasserräder mit einem Gefälle von 1,20Meter hat.
Unterhalb der Stadt ist die neue Pumpwerksanlageim Bau begriffen, von der weiter unten die Rede sein wird.
Die S i h 1 durchläuft die Grenze der Stadt auf eineLänge von ca. 2 T /2 Kilom. und hat vom Wehr beim Sihl -hölzli bis zum Platzspitz ein Bruttogefalle von ca. 11 Meter.Ein Gewerbekanal, der sich vom Sihlhölzli durch die kleineStadt zieht und beim alten Schützenhaus in die Limmat aus-mündet, gibt die Betriebskraft für 8 verschiedene Gewerke,und zwar: 1 Zwirnerei, 3 Mühlen, 1 Mechanische Werkstätte,1 Schleife, 1 Chocoladefabrik und 1 Leimfabrik.
Die Sihl hat die Natur eines Wildbaches und wechseltzwischen dem Zustande beinahe gänzlicher Trockenheit undgrosser Hochfluthen, wobei letztere die Eigentümlichkeithaben, sich oft ganz plötzlich in einer Tiefe von 0,50 Meterbis 0,80 Meter einzustellen. Die grösste beobachtete Abfluss-menge betrug im Jahre 1846 570 Kubikm., die nächstgrössteim Jahre 1874 betrug nur 380 Kubikmeter.
Wasserversorgung der Stadt mit Umgebung.In der Stadt und einer Anzahl Ausgemeinden besteht einedoppelte Wasserversorgung, indem einerseits Trinkwasseraus den zahlreichen kleinern Quellen der Umgebung an denöffentlichen Brunnen in den Strassen abgegeben wird, währenddie städtische Unternehmung der Brauchwasserversorgung dasganze Gebiet mit filtrirtem Limmat - oder Seewasser versorgt.
Letztere Unternehmung entnimmt ihr Wasser aus einemim Limmatbett oberhalb der Münsterbrücke hergestelltenSandfilter, indem es von hier durch eine 0,60 Meter weiteRöhre im Flussbett nach den Saugschächten der verschiedenenPumpwerke geführt wird.
Die Hebung des Wassers geschieht gegenwärtig durchWasserkraft und Dampf'kraft im Pumpwerk am obern Mühle-steg und ausschliesslich durch Dampfkraft im Pumpwerk in