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wendet werden kann. Diese ausgezeichnete Einrichtung be-dingt jedoch einen bedeutenden Brennmaterialverbrauch. Fürdie Wärterinnen sind auf allen Abtheilungen eigene Zimmereingerichtet, in denen die zu jeder Abtheilung gehörige 'Wäsche,sowie die vorräthigen Medieamente aufbewahrt werden. Mitdiesen Zimmern stehen die Krankensäle durch pneumatischeGlockenapparate in Verbindung, die jedoch durch unverstän-dige Kranke häufige Reparaturen bedürfen. *
Mit Wasser ist die Anstalt reichlich versorgt, theilsdurch die städtische Wasserleitung, theils durch eine eigeneQuelle, die sehr gutes Trinkwasser liefert. Im Souterrainbefindet sich ein kleiner Dampfkessel, der die verschiedenenBadezimmer, sowie das Gebärzimmer Tag und Nacht mitwarmem Wasser versieht.
Die Säle und Gänge werden durch Gas, die Kranken-säle dagegen durch Petroleum und Nachtlichter erleuchtet.
Aus der im Souterrain gelegenen hellen und geräumigenKüche werden die Speisen durch einen Aufzug in die ver-schiedenen Stockwerke geliefert.
Die schmutzige Wäsche (ca. 80,000 Stück per Jahr)wird täglich an das mit Dampfeinrichtung versehene Wasch-haus des Kantonsspitals abgegeben und kann von dort inner-halb 24 Stunden wieder bezogen werden.
In der Nähe der Anstalt befindet sich ein kleines Ab-sonderungshaus für Fieberkranke oder solche, die fiebernd indie Anstalt geschickt werden, um sie von den gesundenWöchnerinnen abzuschliessen.
Mittelbau 30,5 Meter Tiefe, 1 7 Meter Frontseite. 3 Stock-werke : Kellergeschoss 3,39 Meter, Erdgeschoss 4,20 Meter, 1.Stock 4,20 Meter, 2. Stock 3,75 Meter hoch.
Zu jeder Seite einen Flügel 21,5 Meter lang, 11,5 Meterbreit und 2 Stockwerke hoch.
Das Kinderspital in II o 11 i n g e n*) wurde in denJahren 1872 und 1873 von den Architekten Herren Koch und
*) Siehe Beilage 10.