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jedem anderen Lokal von Statten gehen kann, ohne dabeiden grossen Saal oder irgend ein Zimmer passiren zu müssen.Ebenso werden auch alle Räume direkt beleuchtet.
Die Architektur ist im Style der italienischen Renaissancegedacht; einfach in den Formen und Verhältnissen bezwecktsie die Bestimmung des Gebäudes als Börse zu cliarakterisiren.Der Gesannntvoranschlag für den Bau beträgt 698,100 Fr.und die Totalkosten sind berechnet zu 900,000 Fr.
Der an das Börsengebäude südlich anschliessende Platzvon 540,50 Quadratmeter Fläche, wolcher die Fa^ade gegenden See und den proj. Seequai hat, würde sich am besten zueinem Clubbhause eignen, und sollte mit der Börse in Ein-klang gebracht werden.
C e n t r al li o f. *) Der Centralhof, auf dem ehemaligenPostareal, bildet ein geschlossenes Carre von 15 Wohnhäusern.Im Innern ist ein öffentlicher Square mit Fontaine, umgebenvon einer gedeckten ringsumlaufenden Colonade, zu welchervon den Strassen vier Passagen führen. In den fünf Häusernan der Poststrasse, welche früher nur aus Erdgeschoss undI. Stock bestanden, war bis zum Jahre 1873 die zürcherischeHauptpost untergebracht. Der Umbau dieser 5 Häuser nebstAufbau von 2 Stockwerken wurde in dem kurzen Zeitraumvon 8 Monaten bewerkstelligt. Die übrigen 10 Wohnhäuser(Neubauten) wurden in den Jahren 1875 und 187G ausge-führt. — Das Ganze ist möglichst einheitlich durchgeführt, |jedoch mit dem Unterschiede, dass in den Neubauten neben 1Erdgeschoss und 3 Etagen noch ein Entrosol angebrachtwerden musste, während der Umbau (Postgasse) über demErdgeschosse bloss 3 Etagen hat. Diese von den Bauherrengewünschte Aenderung entschuldigt auch die ungleich hoheColonade im Innern.
In den Parterres befinden sich Verkaufsmagazine, in denEntrcsols Bureaux , in den Stockwerken Wohnungen, welch’letztere zum Preise von 1800 bis 4000 Fr. vermiethet sind.
*) Siehe Beilage 18.