l2
-S-
„ den Besten fehlen; der eine, daß alle„ Uebungen ihr gegebenes Maas und ihre„ bestimmte Grenze haben und daher nie„ überspannt und der Gesundheit schädlich„ werden können; der andere, daß viele„ Knaben zugleich nach deutlichen und leichten„ Regeln sich üben, und im gegenseitigen„ Wetteifer leicht den Grad der Fertigkeit„ und wer besser oder schlechter sey, selbst„ bestimmen können. Fertigkeit, Schncl-„ ligkcit, Pünktlichkeit macht hier die grosse„ Kunst aus, Ueberspannung, Uebertreibung,„ und dergleichen haben hier keine Statt.
„ Demnach scheint es, als ob keine andere„ körperliche Uebung den moralischen Vor-„ theil so sehr mit sich führe, eben dadurch,„ daß die Regeln der Kunst ganz unvcränder-„ lich und ausgemacht, und daß bey den-„ selben Pünktlichkeit, Ordnung, Zeitmaaß,„ Fertigkeit, Zusammentreffen unentbehrlich„ sind, manches Muttersöhnchen doch auch„ einmal schnellen, unbedingten Gehorsam,„ Subordination und Pünktlichkeit zu lehren;