die Pabst-Glocke genenuet wird; Felix V. ausdem Hause Savoyen, der auf dem Baslee-Concilio zum Pabst erwählt wurde / ließ sieim I. 1442. während dem Concilio giessen,und schenkte sie in das Münster. Sie wogdamals über 70. Centner. Mr. Hanns vonSpeyr, ein Basier, goß sie; man hieß sienach ihrem Geber I ; elix , und zierte sie mitfolgender Umschrift:
Te colo, pia virgo, tibi me dat Papa,Maria,
Hic Felix quintus, qui germinat, ut" Terebinthus,
Me fieri fecit, Felix vocor: is sine vae sit.M. cum C. quater X. post tot I. jungitoduplex.
Allein noch im gleichen Jahrhundert mußtesie schon wieder umgegossen werden. Als mannämlich im I. 1489. Donnerstags vor Pfing-sten über das Wetter läutete, bekam diese Glockeeinen Riß; Mr. Georg von Speyer erneuertesie im J. 149z.; man ließ sie nun 105. Centnerschwer machen, und zahlte dem Meister 1 .1 st.von jedem Centner zu Liessen. Am Tage