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Bibliothek auf/ in welche er selbst viele Bücherverehrte; Dr. Heinrich von Bennheim berei-cherte sie auch mit einer schönen Anzahl; alleinnach der Reformation wurde diese Bibliotheksehr übel verwahrt, zerrissen lind zerstreut.
Aus dem Platz erbaute man einen geräu-mige» Hör - Saal für die theologische Facultast,worinn auch die öffentlichen ftyerlichstcn Hand.lungen der Universität vor sich gehen.
Ehe man in diesen Hör-Saal kömmt, siehtman auf der linken Seite, wenn man aus demChor die Treppe hinauf steigt, die Thüre, welchein den Saal führt, worin» zur Zeit des hiesi-gen Concilii öfters besondere Sitzungen einerder vier Deputationen, aus welchen dasConcilium bestund, gehalten wurden.
Dieses Gebäude hat ganz den Geschmack desAlterthums; an den Maure» stndct man nochSpuren von gemalten Wappen , und auf demFuß Boden, welcher mit glasierten grün undrothen irdenen Blättchen belegt ist, sieht mandie Struktur -es Dachstuhls des Münstersgezeichnet.