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aufgeführt, wo einst die alte Sala, die vili-, rsZin Ludwig desFrommen und feiner Nachfolger sich erhob.
„Frankfurt , bemerkt ein neuerer Schriftsteller sehr tref-fend, wurde nicht gebaut, es wuchs mit unsrer Ge-schichte aus."") Daher ist das Innere der Stadt denn halbmittelalterlich finster, halb hat es einen freundlichen oder glän-zend modernen Anstrich.
Das alte Franconeford hat sich früher von der Brücke biszum Untermain erstreckt, von einer Mauer umgeben, welche diejetzige Fahrgässe bis zum „würtemberger Hof" begrenzte,sich von da westlich der „neuen Kräme" und wiederum süd-wärts dem Fluß zuwandte. Spuren des Grabens, der dieseMauer, umzog, sind noch jetzt ganz deutlich an den tiefer liegen-den Straßen sichtbar. Später hat man die Stadt bis zur Ju-dengasse, dem Zimmergraben, Holzgraben und den bei-den Hirschgraben hin erweitert; namentlich wurde um das Jahr1338 unter Ludwig dem Baier ein neuer Anbau begonnen, dersie fast bis zu ihrem jetzigen Umfang ausdehnte. Die Altstadtwar indessen damals noch durch Mauern und Thore abgesperrtvon der weitläuftig öden Neustadt, wie denn bis aus den heu-tigen Tag noch der Name Bornheimer- und St. Katharinenpfortedauert. Erst in der neueren Zeit ist die letzte Erweiterung Frank furts geschehen, indem es sich über die ehemaligen Vorwerke undWälle erstreckte und die freundlichen Anlagen als äußerste Grenz-linie festgestellt wurden. Häuser von fensterreichen und stolzenAußenseiten erhoben sich nun an der Stelle des alten Festungs-gemäuers, und auch im Inneren wurden viele Charakterzügc ausFrankfurts ehrwürdiger Physiognomie getilgt. Demunerachtet kannman noch jetzt in den verschiedenen Stadttheilen die historischenEntwicklungen herauslesen. Selten liegt wohl in dem äußeren