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Die Bearbeitung der Bausteine.
Scheitel etwas hinter der Hand des Arbeiters liegt. Selbstverständlich muß für diesenHammer, wie für die meisten Stcinbearbeitungswerkzeuge bester Stahl mit etwa 0,7 bis0,s o/o Kvhlenstoffgehalt verwendet werden, der sorgfältig gehärtet wird. Der Schell-hammer, mit wuchtigem Schlag gegen den Stein getrieben, bewirkt entweder ein Spaltendes letzteren oder ein Abspringen kleiner Stücke. Zur genaueren Gestaltung des Arbeits-stückes verwendet man einen kleineren Schellhammer, der nur mit einer Hand geschwungenwird. Im Großbetriebe finden wohl auch durch Maschincnkraft betriebene Schellhämmer(Spaltmaschinen) Verwendung. Bei diesen ist einem keilartigen Ambos ein ebensokeilartig gestalteter Hammer gegenüber gestellt, der direkt oder indirekt an der Stangedes Dampfkolbens befestigt ist, so daß der Stein gleichzeitig an zwei einander gegenüber-liegenden Stellen angegriffen wird. Zur feineren Bearbeitung der Kopfflächen vonPflastersteinen kommt zuweilen der Kraushammer oder Scharierhammer (Abb. 11 u.31—33) in Anwendung.
Die Bearbeitung der Pflastersteine findet weitaus in den meisten Fällen direkt imSteinbruche statt, wo keine bedeckten Räume zur Verfügung stehen und die Steinhauer daherallen Unbilden der Witterung ausgesetzt sind. Weil der Arbeitsplatz mit dem fortschreitendenAbbau des Bruches häufig Wechselt, lassen sich feststehende Gebäude zum Schutze derArbeiter nicht errichten, und diese müssen sich häufig mit geflochtenen Stroh- oder Rohr-wänden begnügen, die sie auf der Windseite aufstellen und die auch dazu benutzt werden,
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34. Schulrhnttc für Struchanrr.
die durch das Werkzeug des einen Mannes abspringenden Splitter von dem Arbeitsplatzdes Nachbars fernzuhalten, der durch solche Splitter gefährdet würde. In einzelnenHartsteinbrüchen hat man aber auch bleibende Arbeitsplätze errichtet, denen das Materialdurch Feldbahnen zugeführt würd. Abb. 34 stellt eine an die Berglehne angebauteSchutzhütte mit zwei Arbeitsplätzen dar. Den Abfall häuft der Steinhaner vor sich an,die fertigen Steine setzt er hinter sich, von wo sie abgefahren werden.
Rauh steine.
Mit dem Namen Rauhsteine bezeichnet man solche zu Bauzwecken bestimmte Stein-blöcke, welche vorwiegend zwei gleichlaufende Flächen, die die Wagerechten Fngenflächenim Mauerwerk bilden sollen, und eine in die Außenfläche des Maucrwerks kommende,zu den ersteren im wesentlichen winkelrcchte Fläche ausweisen. Da es sich bei diesenSteinen fast immer nur darum handelt, die durch das Brechen der Steine gewonneneunregelmäßige Gestalt zu berichtigen, weicht die Bearbeitung der Ranhsteine nur wenigvon der der Pflastersteine ab. Die beiden Fngenflächen sind zumeist schon durch dieSchichtungen des Felsens im Stein vorhanden und werden durch Spalten größererBlöcke erzeugt.
Da größere Blöcke auch für andere Zwecke nach ihren Lagerfngeu gespalten werden,so mag diese Arbeitsthätigkeit gleich an dieser Stelle besprochen werden. Gewisse Ge-steinsarten, wie Kalkstein, Sandstein u. s. w. spalten in sich schon beim Loslösen von derWand, je nach der Mächtigkeit der Schichten; oft bedarf es nur eines geschickten Schlagesmit dem Schellhammer auf die nicht zu großen Stücke, um die Trennung der Schichten