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Tic Papiersabrikatwn.
Papier geglättet wird; die obere Walze ist geheizt. Das Papier tritt nun in die aus einerTrockentroinmel bestehende Trockenbatterie li, sodann in das Trockenglättwerkll, welchesaus drei übereinander liegenden Walzen besteht, von welchen die mittlere geheizt ist undzwischen welchen eine weitere Glättnng des nun schon trockenen Papiers bewirkt wird.
In der letzten Trockenbatterie hat das Papier den letzten Rest seines Wassers ver-loren und ist gewöhnlich zu trocken geworden, wodurch erfahrungsgemäß die Leimungschlechter wird und auch ein zu starkes Zusammenziehen der Fasern, eine Spannungherbeigeführt wird. Um diese Fehler zu verbessern, wird dem Papier wieder Feuchtig-keit zugeführt, was man VorfcnchJen, Matrisicren nennt. Zu diesem Zwecke läuftdas Papier aus dem Glättwerk oft in ein Feuchtwerk, wobei es durch ein stets feuchterhaltenes, endloses, mitlaufendes Gewebe an eine gekühlte rotierende Knpfertrommel an-gedrückt und durch die Berührung mit dem nassen Gewebe gefeuchtet wird.
Das Papier ist nun bis auf gewisse Nacharbeiten vollkommen fertig. Da seineRänder aber nicht scharf und gleichmäßig sind, da ferner dasselbe in mehrfacher Breitehergestellt wird, so müssen die ersteren gerade geschnitten und die ganze Papierbahn inmehrere schmälere Teile geteilt werden. Zu diesem Zwecke läuft das Papier von 17 zum
Schneideapparat V, dem sogenannten Längsschneider, wie er aus Abb. 106 zu ersehen.Derselbe, erfunden von I. B. Crvmpton und Enoch Taylor 1828, gebaut von Kocgcl,besteht aus zwei kreisrunden Schneidscheibcn 8' und 8, welche paarweise, wie die Schneideneiner Schere arbeiten. Die unteren Messer 8 sind auf einer gemeinschaftlichen Welle >V,die oberen Messer 8' je auf einer kurzen, durch ein Schraubenrad verstellbaren Spindelangeordnet; die beiden Scheiben, mit scharfen Rändern übergreifen sich etwas und durch-schneiden daher das zwischengeschobene Papier und nun läuft dasselbe schließlich zu demRollapparat ^V, wo es auf einer großen Trommel oder mehreren kleineren Trommelnausgewickelt, aufgespeichert wird. Die Maschine hat eine Länge bis zu 50 in, eine Sieb-breite bis zu 3,s in und eine Arbeitsgeschwindigkeit bis zu 50 in pro Minute und liefertbei einem Verbrauch von 25 bis 30 Pferdekrästen 10000 leg Papier in 24 Stunden.
In Abb. 107, in der eine von Eschcr, Wyß L Co. in Zürich gebaute Maschinein perspektivischer Ansicht vorgeführt ist, sieht man ganz rechts das weiße, soeben ausdem Sieb hergestellte Papier, darunter die Registerwalzen, darüber die Teckelriemcn;dann folgen nach links die Sangwannen und darauf die Walzen der ersten Gautschpressen,weiter links folgen die beiden Naßpressen und dann die Trockenpartie mit den Trommelnund Trockenfilzen.
Die Cylinderformmaschine. Dieselbe wurde von dem PapierfabrikantenGeorge Tickinson in den Jahren 1820—1830 erfunden und unterscheidet sich von