Die Handmebcrei: Einfacher Handwcbstuhl.
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2S0. HanLwkbstnhl der Nenseit.
29l. Arkmsnng des Kettduums und ^Icgnlntor am Warendaum.
festgehalten wird, und der Warenbaum besitzt ebenfalls ein Sperrrad ü, dessen Stellungdurch eine Sperrklinke 1 fixiert wird. Ist nun vorn ein Stück Ware von einer gewissenLänge fertig geworden, so daß der Raum für die Vornahme der Webarbeiten beengtwird, so unterbricht der Weber den Webprozeß, löst den Sperrhebel 1 durch einen Zugan der Schnur in aus dem Sperrrade ll aus, wodurch der Kettbaum frei beweglich wird,dreht den Warenbaum vermittelst des Drehkreuzes n und wickelt das fertige Stück Wareauf. Dann legt er den Sperrhebel 1 wieder in das Sperrad durch Nachlassen derSchnur in ein und dreht nachträglich den Warenbaum § vermittelst des Drehkreuzes nso lange, bis die Ware und damit die Kette wieder die gewünschte Spannung erhält.
Die Größe der zu wählenden Spannung ist sehr verschieden, sie richtet sich nach demzu verwebenden Material und nach der Art der zu erzeugenden Ware. Ist sie zu groß,so wird die Arbeit beim Weben sehr erschwert, und es kommen häufig Fadenbrüche vor,deren Ausbessern viel Zeit in Anspruch nimmt. Ist sie zu klein, so arbeitet sich die Kettezu sehr 'ein und das Gewebe wird schlaff und ungleich. Hieraus ist ersichtlich, daß dieBuch der Erfind. VIII. 44