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Neunter Band. Der Weltverkehr und seine Mittel. Erster Theil.
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Tampiwagen. Elektrische Motorwagen.

Seitdem ist auf diesem Gebiete eine überraschende Thätigkeit entfaltet worden.Namentlich in Frankreich und Amerika ist den Automobilen, mit welchem Ausdrucke dieStraßenmotoren vielfach bezeichnet werden, eine ungewöhnlich große Beachtung geschenktworden, und die Benutzung derartiger Wagen hat in diesen Ländern bereits einen sehrbedeutenden Umfang angenommen. In Deutschland ist diese Benutzung in stetem Wachsenbegriffen. Der Daimlersche Motor ist dem Ban dieser Wagen sehr zu nutze ge-kommen, wird dieser im Jahre 1885 von dem deutschen Ingenieur Daimler erfundeneMotor doch auch im Auslande in ausgedehnter Weise zu dem vorliegenden Zweckeverwendet. Unter Benutzung eines schnell laufenden derartigen Benzinmotors wurde beieiner Wettfahrt in Frankreich im Jahre 1895 der Weg von Paris nach Bordeaux und

44. Dalrys Gasoline -Motorumgen. 45. LZenton-tzarbors GaloUllr-ZHotorwagen.

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48. Kimono Oamps.Motorwagcn.

42. Shancro Kampvzklotorwagrn.

zurück, d. h. eine Strecke von 1200 üm Länge, in einer ununterbrochenen Fahrt von40 Stunden und 40 Minuten zurückgelegt. Neben Daimler ist der Ingenieur Benz alseiner der Pioniere aus dem Gebiete des Llmotorenbanes für Transportzwecke zu bezeichnen.Bon ihm stammt einer der ersten neueren Motorwagen her, der im Jahre 1885 entstand.Der Umstand, daß sich der Sport der Motorwagen bemächtigte, hat außerordentlich vielzu deren Verbreitung und so zur Förderung des Motorivagenbaues selbst beigetragen.

Alle Motorwagen setzen eine gute Beschaffenheit der zu besahrenden Strecken voraus,da sonst an ein Fortkommen mit denselben auf die Dauer nicht zu denken ist. Daß manbemüht ist, auch die Elektrizität diesen Motorwagen dienstbar zu machen, dürfte selbst-verständlich sein. In London sind bereits eine Anzahl derartiger Cabs in den öffentlichenFährverkehr eingestellt, deren Form Abb. 40 wiedergibt. Die Akkumulatorenbatterie, Lurchwelche der für die Bewegung des Wagens erforderliche Strom erzeugt wird, befindet sichin dem unter dem eigentlichen Wagenkasten angebrachten Behälter. Die Bewegung deselektrischen Motors aus die Wagenräder erfolgt mittels Zahnräder.