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Neunter Band. Der Weltverkehr und seine Mittel. Erster Theil.
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Die Eisenbahnen: Liniennihrung.

fährt, kann sich den Zusammenhang der drei Linien nicht klar machen, da dieser in Tunnelnund Seitenschlncbten verbargen liegt. Ten Anfang zur Schleifcnbildnng sahen wir bereitsauf der Brennerbahn gemacht. In ihrer vollständigen Entwickelung finden wir sie zuerstauf der Mitte der sechziger Jahre in Angriff genommenen Schwarzwaldbahn Sfsenbnrg-Singen in den Triberger Schleifen. Sie wurde hier gleich in einer so großartigen undwahrhaft genialen Weise — zweimal dicht hintereinander — znr Ausführung gebracht, daßsie berechtigtes Aufsehen in der gesamten Eiscnbahnwelt erregt und zur Nachahmung inverschiedenen Erdteilen Anlaß gegeben hat. Abb. 81 zeigt den Lageplan dieser beidenin der Nähe der bekannten Triberger Wasserfälle gelegenen Schleifen. Tie Steigung inihnen beträgt fast durchweg 20°go (1:50), der kleinste Ärümmnngshalbmesser 300 m.

8g. Bahnstrecke über die Bierra ZlcvaLa clrestl« vork)

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Ta die Thäler und Schluchten tief in die steilen Hänge des Schwarzwaldes eingeschnittensind, so hat man mit Vorteil die Bahn mehr in die Berge hineinverlegt, hat dadurch vielekostspielige Thalbrücken gespart, mußte dafür freilich recht viele Tunnel anlegen. Abb. 82läßt diese meisterhaft erdachte Linienführung in dem schluchtenreichen Waldgebirge rechtklar erkennen. Aus der nur 28,7 üm langen Strecke Hornberg-St. Georgen finden sichnicht weniger als 34 Tunnel mit einer Gesamtlänge von 8,3 lcm, darunter der 1680 :nlauge Scheiteltunnel bei Sommeran, in welchem die Bahn die Wasserscheide übersetzt.Erfinder der Schleife ist der verstorbene Bandirektor Gerwig. Ihm ist in Tribcrg,dem stark besuchten Glanzpunkte des Schwarzwaldes, ein wohlverdientes Denkmal er-richtet, ähnlich wie es Ghega auf dem Semmering , v. Etzel hoch oben auf dem Brennererhalten hat.

Eine besondere, ganz an die vorerwähnten Serpentinen der Poststraßen erinnerndeAnwendung ohne Kehrtunncl hat die Schleife mehrfach in Nordamerika gefunden, n. a. auch