Zahnstangensoriueu.
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Wärters*) nach einem Hauptgleis sich bewegen, zu einer Zeit, wo letzteres befahren wird. DieWeiche (s in Abb. 149) steht dann so, daß die Verbindung mit dem Hanptgleis ü aufgehobenist. Jedes Fahrzeug des Seitenstranges n, das jetzt in die Weiche s gelangt, wird hier aufeinen toten Strang geleitet, der frei oder in eine Saudschüttuug auslänft. Nach Abb. 150würde ein solches Fahrzeug iu der Sicherheitswciche zum Entgleisen gebracht werden.Nur nach Entriegelung und Umstellung der Weiche s durch den Signalwärter ist ein Über-gang von dem Neben- auf den Hauptstrang möglich. Der Betrieb des Hauptgleises kannsonach nicht gefährdet werden. Derartige Sicherheitsweichen finden sich vielfach auf eng-lischen Bahnen. Sie sind seit langen Jahren für Neuanlagen dort vorgeschrieben.
Sonderheiten inr Vbrrbauder Steilbahnrn.
Zahnbahnen. Marsh war beiAnlage der ihm bereits 1858 regie-rungsseitig genehmigten, doch erst 1866in Angriff genommenen Zahnbahn aufden Mount Washington infolge knapperGeldmittel gezwungen, möglichst billigzu bauen. Infolgedessen glich er allestärkeren Höhenunterschiede an der Fels-lehne durch hölzerne Gerüstbauten nachArider Abb. 151 bis 153 aus und stelltesogar das Gleis aus Flacheisen mitLangschwellen - Unterlage her. DieGleisanordnung war eine verfehlte undals solche anderswo schon seit fast 30Jahren bekannt. Auch Marsh solltedieses bald erkennen, als nach Fertig-stellung der ersten Teilstrecke die Loko-motive in Thätigkeit trat. Die Flach-eisenschienen mußten schleunigst gegendie Breitfußschienen ausgewechselt wer-den, um die durch Schienenbruch veran-laßten zahlreichen Betriebsstörungen zuvermeiden. Die Holzgerüste wechseltenin ihrer Höhe von Hz bis 8 w. Letz-teres Maß wurde auf der Steilrampevon 377 o/oo erforderlich. Die Bau-schwierigkeiten waren nicht gering. DieArbeiter konnten an den steilen, nacktenFelshängen nur mit Steigeisen thätigsein. Abb. 153 zeigt einen Gleisabschnittder mittleren Steigung (240 °/og). Umein Abheben der Lokomotivräder vonihren Schienen zu hindern, stützen sicham Lokomotivgestell befestigte Rollengegen die untere Fläche der frei über-ragenden Zahnstangen-Winkeleisen. Die
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ISS. Liitwickelungsformen der Zahnstange.
*) Der Signalwärter nimmt in England eine besondere Stellung im Eisenbahndienste ein.Nicht nur bedient er das Stellwerk im Weichenturme - vergl. Abschnitt „Signalwesen" — sonderner stellt auch selbständig und unabhängig von dem Stationsvorsteher die Ein- und Abfahrts-signale für die Züge. Dem Stationsvorsteher liegt nur die Sorge um den Verkehr derReisenden am Bahnsteige ob.
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