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Blasrohr. Berbrcnnungs- und Tampfwärme.
Amerikanische Lokomotiven sind vereinzelt sogar mit 7 gin und selbst 8 gin großen Rost-flächen ausgeführt worden. Neuerdings hat man nach englischem Vorbilde ziemlich allgemein die Feuerbüchse unterhalb der Heizröhren mit einem kurzen Gewölbe aus feuer-festen Steinen ausgestattet, wodurch eine bessere Verbrennung, Schutz der Siederohrendenund geringerer Fuukenauswurf erzielt wird.
Die Verbrennungstemperaturen in der Feuerbüchse sind sehr hohe, man kann beiKoksfenerung 1300" 6, bei Steivkohlenfeuerung 1150" 0 annehmen. In die Rauch-kammer treten die Heizgase je nach Bauart des Kessels und der Fahrgeschwindigkeit mitetwa 250" bis 500" 0. ein. Es werden ihnen also im Mittel 800" Wärme entzogen.
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175. Schnialspnr-TknLerlokomotivr von 5675 Gewicht auf dem 8135 kß schweren Gußstückder Vamvfcylinder einer neueren amerikanischen Nicsenlokomotive.
Wo bleiben diese? Feuerbüchse und Heizröhren sind ringsum von Wasser umgeben, undWasser verdampft bei 100 ° 6. Um das Erglühen der Bleche und die Gefahr einerKesselexplosion zu verhüten, muß das Wasser mindestens 10 ein über dem höchsten Punkteder Feuerbüchsdecke stehen. Da hentigestags in den Lokomotivkesseln ein Dampfdruck von10 bis 12 Atmosphären Überdruck 10 bis 12 auf 1 gern), auf manchen Bahnen sogarvon 15 ÜF auf 1 gem erzeugt wird, so herrscht im Kesselinnercn — je nach dem Drucke —eine Temperatur von 180 bis 200" 0. Mithin gehen die großen Wärmemengen, diedie Heizgase abgeben, in das Kesselwasser über und verwandeln es rasch in Dampf vonverlangter Spannung (vergl. hierüber auch S. 220).
Als Baustoff für die Feuerbüchse nimmt man der guten Wärmeleitnug wegen inEuropa Kupfer; in Amerika wird meistens Flußeisen iin geringer Wandstärke) verwendet.Für die Heizröhren wird dünnes Messing (England) oder besser Eisenblech von 2 bis
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