Zchlafwagen.
jcnigen Fortschritten, von denen man nichtbegreift, weshalb sie nicht schon längstgemacht wurden, die aber gerade, weilsie so natürlich sind, zn den wertvollstengehören."
Im Gegensatz zn allen anderenEisenbahnländern Haben die Nordameri-ka irischen Bahnen aus den früher er-örterten Gründen bereits von Anfang anDrehgestelle, sowohl für ihre Personen-als auch Güterivagen verwendet unddementsprechend auch stets lange Wagenmit großem Radstand gebaut. Abb. 244n. 245 zeigen den jetzigen landläufigenamerikanischen Personenwagen.
Nach dem 1891 erschienenen Werke:„ll'lis raiUvaz-8 ol .4iiioi'ü'w' sind Dnrch-gangswagen mit Mittelgang zuerst imJahre 1835 auf der Boston-Albany Bahnin Benutzung genommen. Man hatte ihreinnere Anordnung nach dem Vorbilde derdamaligen Schiffskajütten gewählt. Diebis dahin auf den wenigen amerikanischenEisenbahnlinien benutzten Wagen warenteilweise noch unvollkommener als dieder Liverpool-Manchester Bahn vomJahre 1830. Die Tampsboote auf dennordamerikanischen Flüssen und Seenboten im Gegensatze dazu bereits großeBequemlichkeiten, wie Speisesäle, Schlaf-räume n. s. w., und wurden infolgedessenvom Publikum bevorzugt. Um letzteremzu begegnen, führte die Cuniberland-Vallep-Bahn in Pennsylvanien 1836Schlafwagen ein, allerdings noch in etwasmangelhafter Einrichtung. Die Schlaf-plätze waren in drei Reihen übereinanderangeordnet und nur mit Strohsack, späterMatratze ausgestattet. Die Besorgungder Bettwäsche nebst Kissen war Sacheder Reisenden. Die Verhältnisse er-fuhren aber gründlichen Wandel, alsPullmann*) 1858 die nach ihm be-nannten Prachtwagen einführte. Sieliefen anfangs zwischen Chicago undBnffalo. In den nächsten Jahren ver-breiteten sie sich nach den Hauptbahnenjenes Landes. Im Jahre 1867 traf Pull-