Brücken des Miltelaliers.
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so wird das Lehrgerüst entfernt. Zu diesem Zwecke wird dieser Theil so angeordnet,daß er etwas gesenkt werden kann, wodurch das Gewölbe sich selbst tragen muß. DieSenkung bewirkt man in der Weise, daß man die Ständer des Lehrgerüstes in Sand-töpfe stellt und den Sand bei der Senkung Herausfließen läßt, oder in der neueren Zeitmeistens dadurch, daß man Hebeschraubcn verwendet, die bei dem Ausrüsten gleichmäßigniedergedreht werden(Abb. 393).
Der Unterneh-mungsgeist und Wage-mut der Römer schusBrücken bis 37 wSpannweite, d. h. Weiteder Brückenöffnung.
Mit dem Niedergängedes römischen Reichessah Europa währendvieler Jahrhundertederartige großartigeBauten nicht mehrentstehen. Die beidenbedeutendsten Schö-pfungen auf diesem Ge-biete brachten in derFolgezeit die Goten her-vor, wenigstens werdendie Aquädukte von Spo-leto undLissabon diesemVolke zugeschrieben.
Diese Bauten dienten,wie zahlreiche derartigeRömerwerke (genanntseien die Aquädukte beiRom, Tarragona , Me-rida, Segovia, Lyon ,
Metz und der Pont duGard ), derÜberführungdes den Städten zu-geleiteten Wassers übertiefe Schluchten.
Während in derersten Hälfte des Mittel-alters die Schöpfungender Brückenbaukunst invielen Teilen Europas nicht nur sehr gering an Zahl waren, sondern auch deren Wert kein hoher war, ent-standen in verschiedenen Teilen der übrigen Erde in diesem Zeitraume manche bedeutendenWerke dieser Art. So wurden in Kleinasien durch die byzantinischen Kaiser eine großeZahl Brücken erbaut; genannt seien die Brücke der heiligen Sophia und die Brückeüber den Rhyndacus. In späterer Zeit schufen hier die Türken manchen imposantenBrückenbau, so die Brücke über den Halys bei Köprü-Köi (Abb. 394) und die Brückebei Angora. Ersterer Bau hat zehn, letzterer sieben Bogenöffnungen. Als geschickteBrückenbauer dieser Zeit müssen besonders die Perser und Araber genannt werven.
Hatvkreisgewölor
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V-
Srgmentgrwölbe.
39S. Lehrgerüst.