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Neunter Band. Der Weltverkehr und seine Mittel. Erster Theil.
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Gußeiserne Bogenbrücke».

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402. Arürke zn Knnderland.

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403. Enheiserne Arürtrr über das Ktriegauer Masser bei Laasan .

Noch nicht zwei Jahrzehnte später hatte auch Deutschland seine erste eiserne Brücke,welche zugleich als die erste aus dein europäischen Festlande überhaupt zur Ausstellunggekommen ist. Im Jahre 1794 wurde die gußeiserne Brücke gegossen, die 1796 überdem Striegauer Wasser bei Laasan in Schlesien Ausstellung fand (Abb. 403). Hervor-gegangen ist dieses denkwürdige, noch heute bestehende Brückenbauwerk aus dem königlichenEisenhüttenwerk Malapane. Die weitest gespannte gußeiserne Brücke überhaupt ist dieim Jahre 1814 von dem Ingenieur Rennte erbaute Southwarkbrücke über die Themse in London mit 73 m Spannweite.

Infolge einiger eingetretener Brückeneinstürze kam das Gußeisen als Konstruktions-material für diesen Zweck in Verruf. Es kam hinzu, daß die Erzeugung von Schmiede-eisen durch den Puddelprozeß und die Bearbeitung desselben durch das von Henry Cort erfundene Walzverfahren in vollständig andere Bahnen geleitet wurde. In Anlehnungan die von den Naturvölkern schon seit langen Zeiten zur Anwendung gekommene Formder Hängebrücken, deren einfachste Form ein über den Fluß oder die Schlucht gespanntesSeil mit daran hängendem Befördcrnngskorb bildet (Abb. 388), wurden nunmehr bedeutendeSpannweiten mit eisernen Hängebrücken überspannt. In den Jahren 1818 bis 1826