Stabilität.
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skala (Abb. 643), und der Inhalt der durch die Kurve begrenzten Fläche ist gleich dem De-placement in odm, und gibt ihr Schwerpunkt die Lage des Deplacementschwerpnnktes derHöhe nach an. Die Berechnungen des Deplacements nach den Spanten und den Wasser-linien müssen übereinstimmen, die Areale der Spanten- und Wasserlinienskala müssendemnach gleich sein. Die Wasserlinienskala zeigt keinen besonderen Charakter, dagegenähnelt die Spantenskala einer Parabel mit hohl auskaufenden Zweigen. Nach ColinArcher ist es mit Bezug aus den Wasserwiderstand Vorteilhast, die Form der Kurve der-art zu wählen, daß sie im Vorschiff nach der Sinuslinie, im Hinterschiff nach der Trochoideverläuft (Abb. 644).
Um bei Hinzufügung und Wegnahme von Gewichten den jedesmaligen Tiesgangschnell ermitteln zu können, konstruiert man aus der Wasserlinienskala den sogenanntenLastenmaßstab (Abb. 645); derselbe gibt für die Tanchnng des Schiffes bis zu den
einzelnen Wasserlinien das Deplacementin <4,m oder Tonnen nach bestimmtenMaßstäben an. 8,
S4S. LaltcnmaWab.
Stabilität.
Unter Stabilität eines Schiffes versteht man das Bestreben desselben, falls esdurch äußere Kräfte in eine geneigte Lage gebracht worden ist, sich unter dem Einflußseines Gewichtes und des Austriebes in die ausrechte Lage zurückznbewegen, sobald dieEinwirkung der äußeren Kraft aufgehört hat. Das Drehmoment, welches das Aufrichtendes Schiffes bewirkt, heißt das Stabilitätsmoment, es gibtdie Größe der statischen Stabilität an. Dasselbe ist abhängigeinesteils von der Form des eingetauchten Schiffskörpers,anderenteils von der durch die Verteilung der Gewichte imSchiff bedingten Lage des Schwerpunktes. Man spricht da-her von einer Formstabilität und von einer Gewichts-stabilität. Denkt man sich in Abb. 646 den Querschnitteines Schiffes -4 I) U in aufrechter Lage und v U, ineiner um den Winkel 2 geneigten Lage dargestellt, so wirdsich der Schwerpunkt des Deplacements bei aufrechter Lage 0nach dem Schwerpunkt <X bei der Neigung um den Winkel r-verschieben, während der Systemschwerpunkt des Schiffes 6durch die Neigung keine Lageänderung erfährt. In der ge-neigten Lage wirkt daher der Auftrieb vertikal durch den Schwerpunkt 0^, und diese Linieschneidet die Mittellinie des Schiffes in dem Punkt dl, welcher allgemein Metazentrumgenannt wird. Ist nun 6dl senkrecht zu Off dl, so ergibt sich als aufrichtendes Moment 6-N,wenn ? das Gewicht des Schiffskörpers oder den Auftrieb darstellt. Da nun 6X^-6dlsin p ist, so wird das Stabilitätsmoment ^?X6dl sin 2 . Es ist daher abhängig von derGröße des Deplacements und dem Wert 6dl, der sogenannten metazentrischen Höhe. Nunist 6dl — 6dl — 06, und demnach wird das Stabilitätsmoment --- ? (0dl — 06)8in 0 .6 dl stellt nun den Wert der Formstabilität und 06 den der Gewichtsstabilität dar. Jenach dem Wert dieser beiden Größen ergeben sich nun die verschiedenen Gleichgewichts-lagen des Schiffes. Ist 0dl größer als 06, so ist stabiles Gleichgewicht vorhanden, undman nennt das Schiff steif, wenn 6dl einen verhältnismäßig hohen Wert hat (1 —3in),rank, wenn es entsprechend klein ist (0,r — 0,4 m). Ist 0dl kleiner als 06, so wird6dl — 06 negativ. Das Gleichgewicht ist ein labiles, und das Schiff muß bei geringster
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