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Schiffbau.
stück durch schmiedeeiserne Coils, alle Teile warm aufgezogen, verstärkt wurde. DieCoils wurden aus schmiedeeisernen Barren von trapezförmigem Querschnitt erzeugt,welche mit der schmalen Seite in warmem Zustande über einen Dorn spiralförmig auf-gewickelt und dann zu einem Hohlcylinder zusammengeschweißt wurden. Die Faser derBarren war dementsprechend zur Aufnahme des inneren Drucks in tangentialer Richtunggelagert. Um die Herstellungskosten zu vermindern, wurden dann die Rohre nach FräsersVorschlag hergestellt, das Hinterstück auch nach dem Coil-Prinzip, jedoch entsprechendder größeren Stärke aus zwei- bezw. dreifach übereinander gerollten Coils und die ^-Röhreentweder nur durch das Hinterstück und das 8-Rohr oder noch durch einen stärkerenCoil verstärkt.
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7 S 0 . Geschützrohre. Nach „Engineering ".
a S 4 om Canet, b Woolwich, a Stau» de Bange. S Armstrong, a 40 em Krupp, k 34 am franz. Schiffskanone 1881.
In Preußen ging Friedrich Krupp mit dem Bau von gezogenen Hinterladern ausTiegelstahl vor. Sie bestanden aus stählernen Kernrohren mit stählernen Ringen undfeuerten Geschosse mit Pressionsführung. Als Verschluß diente anfänglich der Kolben-verschluß. Die Kruppschen Geschütze erreichten im besonderen infolge des vorzüglichenTiegelstahls sehr bald eine solche Überlegenheit gegenüber den Fabrikaten anderer Nationen,daß Krupp eine Zeitlang ohne Nebenbuhler dastand. Die Engländer sowohl als dieFranzosen kauften in den 60 er Jahren einige Rohre zu Versuchen an, und diese wurdenden schärfsten Prüfungen unterworfen, ohne daß das Material Schäden und Risse zeigte.Whitworth in England steigerte dann den Wettbewerb zur Herstellung dauerhafter undsolider Geschützrohre mit Stahlrohren aus flüssigem komprimierten Stahl. Auch trat schonim Jahre 1860 Longridge mit seinen Versuchen mit Rohren hervor, welche durch eineTrahtumwickelung verstärkt waren und welche erst in dem letzten Jahrzehnt zum Bauder modernen englischen Schnellfeuergeschühe geführt haben.