Die Taguerreotppie. Photographischc iilpparate.
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Die photographischen Apparate.
Ehe wir jetzt einen Blick aus die Prozesse, deren sich die moderne Photographie be-dient, werfen, wollen wir uns kurz einen Überblick über das Handwerkszeug des Photo-graphen verschaffen, weil uns erst dies in den Stand setzen wird, den physikalischen Teilder Prozesse zu verstehen. Die Photographischen Prozesse zerfallen im allgemeinen inzwei verschiedene Abschnitte, der eine, welcher sich mit der Erzeugung des sogenanntenNegativs beschäftigt, der andere, welcher aus dem Negativ das sogenannte Positiv er-erzeugt. Ein Negativ nennt man in der Photographie ein Bild, in welchem alle hellenTeile des Originals dunkel und alle dunklen hell erscheinen, während das Positiv in
240. Negativ. 241. positiv
seiner Tonabstufung der des Originals entspricht. Die Erzeugung des Negatives findetin der Camera statt. Die Camera ist weiter nichts als ein verdunkelter Raum, z. B.ein allseitig geschlossener, hölzerner Kasten, in dessen eine Wand eine Sammellinse eingesetztist. Wie bekannt, hat eine Sammellinse die Eigenschaft, von einem entfernten Objekt ineiner gewissen Entfernung hinter der Linse ein umgekehrtes Bild zu entwerfen. Diesesumgekehrte Bild wird gewöhnlich auf eine sogenannte matte Scheibe projiciert, eine Glas-platte, deren eine Oberfläche gerauht und daher durchscheinend ist. Der Photograph bewegtdie matte Scheibe so lange auf die Linse zu oder von ihr weg, bis das von der Linseentworfene Bild des aufzunehmenden Gegenstandes auf der matten Scheibe vollkommenscharf erscheint. Wenn dies erreicht ist, wird die matte Scheibe fortgenommen, die Linsemit einem Teckel versehen und genau an die Stelle der matten Scheibe die lichtempfind-liche Platte gebracht, auf welcher durch Lüften des Deckels der Linse die Aufnahme vorsich geht. Unsere Abb. 242 u. 244 zeigen verschiedene Arten der heutzutage gebräuchlichen
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