Städte Winterthur und Zürich Protokolle und Rechnungen der betreffenden Behörden,endlich mit Hinsicht auf Gesellschaften und Vereine eine Menge Broschüren aller Artund, wo diese nicht genügend waren, schriftliche Mittheilungen von Seite derselben.
Es darf wohl kaum erwähnt werden, daß die Verarbeitung des massenweise vorhan-denen Stoffes keine geringe Arbeit war und bedeutende Ausdauer erforderte.
In der äußern Form weicht die vorliegende Chronik von meinen beiden früherendarin ab, daß der Stoff in mehrere Hauptabschnitte zerlegt worden, während in denletztem derselbe ohne weitere Rücksicht von Anfang bis zum Schlüsse alphabetisch durch-geführt ist. Die Abweichung geschah aus mehrfachen Wunsch hin in der Absicht, Gleich-artiges bcisammenzusinden. Jeder Hauptabschnitt ist indeß alphabetisch durchgearbeitet, undein genaues Spezialregister macht es möglich, jede gewünschte Notiz schnell auffinden zukönnen.
Wenn ich nun denjenigen Behörden, die mich durch Gestaltung der Benutzung ihrerProtokolle und Rechnungen, und den zahlreichen Privaten, die mich durch schriftliche Mit-theilungen bei meinem Unternehmen unterstützten, hiemit meinen Dank abstatte, so ge-schieht dieses in erhöhtem Maße gegen den Herrn Staatsarchivar Gerald Meyervon Knonau, welcher nicht bloß das gesummte Mannscript der Chronik durchlas und,wo es nothwendig war, berichtigte, sondern auch selbst einige Artikel lieferte und dem Werkedurch eine Darstellung der ältesten Sagen, den Kanton Zürich betreffend, eine sehr wertb-volle Zugabe machte, die am Schlüsse desselben angereiht ist. Der Verlagshandlung gebührtfür die Ausstattung der Chronik mit sechs schönen Kupferstichen ebenfalls mein Dank.
Haben die Schlußworte des Vorberichtcs zu meiner Chronik voin Jahr 1841 sichmit Bezug auf die Gesinnung des Volkes des Kantons Zürich bis dahin freudig erfüllt,so bleibt nur zu wünschen übrig, daß dasselbe den Pfad der Mäßigung auch später niemehr verlasse, in guten und bösen Tagen standhaft an dem Gcsammtvaterlande festbackeund demselben in allem Guten vorangehe!
Geschrieben am Ostcrstag 1853.
Der Verfasser.