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den Gemeinden Ober-Embrach, Kloten, Nürnstorf, Opfikon , Rieden, Wallisellcn von 225 Per-sonen betrieben.
II Bezirk Negensberg.
Landbau ist in allen Gemeinden durchaus vorherrschend und neben diesem finden sich dannüberall die nöthigen Handwerker, im Ganzen zirka 876, von denen die meisten aber gleichzeitigLandwirthe sind. Einzig zu Affoltern hat es Fabrikarbeiter (zirka 80).
Politische Begebenheiten.
Erste Periode von 1840 bis zum Mai 1842.
An der Spitze der aus der Volksbewegung des Jahres 1839 hervorgegangenen Regierungs-behörden stand als Präsident des Großen Rathes Herr Regierungsrath Melchior Sulzer und alsPräsident des Regierungsrathes und des vorörtlichen Staatsrathes Herr Bürgermeister Hs. Konradv. Muralt. Zürich war auch in diesem Jahr gleich wie 1839 Vorort der Eidgenossenschaft .
Am 19. Jenner 1840 fand im Saale des Kasino auf vorangegangene Einladung eine Ver-sammlung von 2—300 meistens Bürgern, auch andern Einwohnern der Stadt Zürich statt, die ein-stimmig beschloß, dem Herrn Oberst und Stadtpräsidenten Ziegler in Anerkennung seines klugen undfesten Benehmens am 6. September 1839 einen werthvollen Degen mit goldenem Griff und miteiner passenden Inschrift versehen zu überreichen. Eine Abordnung von 6 Mitgliedern überbrachteihm denselben. Die veranstaltete Erhebung einer freiwilligen Steuer zu Deckung dieser Kosten ertrugzirka 620 fl., und der Ueberrest wurde, gemäß den gefaßten Beschlüssen, zu Gunsten der am 6.September Gefallenen verwendet.
Die Angelegenheiten des Kantons Wallis , wo das Ober- und Unter-WalliS eine feindseligeStellung gegen einander einnahmen, beschäftigte das ganze Frühjahr hindurch den Staatsrath, undes waren mehrmals die dahin abgesendeten eidgenössischen Repräsentanten in den Sitzungen desselbenzugegen. Die beiden Landestheile gericthen im April in Kampf mit einander, und der Vorort glaubte,eine außerordentliche Tagsatzung einberufen zu müssen, worin aber die Mehrheit der Stände eineandere Ansicht hatte.
In der außerordentlichen Sitzung des Großen Rathes am 26. Mai wurde der Gesetzesentwurfbetreffend die Reduktion der Zahl der Mitglieder des Regierungsrathes auf 13 und des Ober-gerichtes auf 9 Mitglieder in zweiter Berathung (die erste hatte noch im Jahr 1839 stattgefunden)beinahe einstimmig angenommen.
Mit Schreiben vom 19. Juni reichte Herr Bürgermeister I. I. Heß dem Großen Rache dasEntlassungsbegehren von den sämmtlichen Stellen, die er bekleidet hatte, ein, welches sich darausstützte, daß sowohl persönliche Neigung als seine übrigen Verhältnisse es ihm unmöglich machen,dieselben länger zu bekleiden. Der Große Rath beschloß am 22. Juni, ihm in seinem Verlangen zuentsprechen, mit dem Ausdruck des verdienten Dankes und Bedauerns und auf die ehrenvollsteWeise, die gefunden werden könne. Am 23. wurde hierauf im ersten Skrutinium mit 86 von 173Stimmen Herr Rcgieruugsrath Melchior Sulzer zum Bürgermeister gewählt, welcher aber kurzund bestimmt erklärte, daß er diese Stelle niemals annehmen werde, und solches wiederholte, als