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Im Jahr 1849 232
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Dem Salzamt stand während der ganzen Periode gleichwie früher daS Salzdepartement vor,das sich dann aber im Jahr 1850 auflöste und dessen Geschäfte an die Finanzdirektion übergingen.
Das Hauptlager für das Salz befindet sich im Salzhaus und dem Salzmagazin am obernQuai zu Zürich; Salzmagazine hat es zu Winterthur, Rheinau und Eglisau .
Salzhaus» neues.
Die Salzverwaltung bewarb bis am Ende deS Dezenniums noch das der Stadt gehörigeSalzhaus beim Großmünster. Schon seit dem Anfang der Dreißigerjahre beabsichtigte man aber ander Stelle des Salzmagazins am obern Quai ein neues Salzadministrations- und Magazingebäudezu erbauen, welcher Bau indeß durch Prozesse behindert wurde, die erst im Jahr 1849 ihre Er-ledigung fanden, worauf unverweilt Einleitung zum Bau getroffen ward und in diesem Jahr nochdie Fundamente zur Ausführung kamen Die nähere Beschreibung der Baute, die erst im Jahr1852 vollendet sein wird, gehört einer folgenden Periode an.
Salzmagazin im Sihlwiesli.
In diesem geräumigen Gebäude wird kein Salz mehr aufbewahrt, sondern es dient zur Auf-bewahrung von Fruchtvorräthen und Traingeschirr.
Schanzen.
Die Abtragung und Verebnung der in den Jahren 1642 bis 1677 errichteten Schanzen oderFestungswerke der Stadt Zürich , die Anlegung neuer Straßen und der Verkauf des SchanzenlandeShatte gemäß dem Beschluß deS Großen Rathes vom 30. Jenner 1833 in den Jahren 1840 bis1850 unter der Leitung der Schanzcnkommission und ihres Ingenieurs ihren Fortgang, wurdeaber bis am Schlüsse dieser Periode noch nicht vollendet.
Im Jahr 1840 und 1841 wurden das Bären- und Hundbollwerk vom Stadtrath und einigenPrivaten abgetragen, die ehemalige Pelikankourtine durch Sträflinge aufgefüllt, die Schinnhut-,Schanzen-, Sonnen-, Tannen- und LeonhardSgasse planirt, das Steinbett hergestellt und dieselbenbekieset, der Bau der steinernen Brücke über den Schanzengrabcn vollendet und eine hölzerne Brückeüber den daneben befindlichen Sihlkanal hergestellt, die Sihlgasse zwischen der Sihlbrückc und derSihlkanalbrücke und der Einfahrt in den Schützenplatz verfallt.
Anno 1842 wurde das Rämibollwerk neben der jetzigen Kantonsschule abgetragen, die Wolfs-gasse bis an die Rämistraße fortgesetzt, was durch Sträflinge geschah, die Blumcngaffe, der Turn-platz, die Böschungen um das Bassin planirt, die St. LeonhardSgasse mit einem Steinbett belegt,der Platz um das neue Zeughaus planirt und aufgefüllt, die Tannengasse hergestellt.
Im Jahr 1843 wurde die Brücke über den Sihlkanal gegen die Thierarzneischule hergestellt,der äußere Theil der Thalgasse gegen den See im Einverständniß und unter ökonomischer Mit-wirkung des Stadtrathes angelegt, die äußere Bärengasse planirt.
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