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Diese sehr kleine Kirchgemeinde hatte im Jahr 1836 279, im Jahr 1850 279 Einwohnerund zwar 2-18 Gemeinds-, 22 Kantons-, 8 Schweizerbürger, 1 Ausländer.
Neben der Landwirthschaft treibenden Bevölkerung hat eS eine Anzahl Handwerker.
Im Jahr 1841 wurde die ehemalige große Zehntenscheune beim Pfarrhaus abgetragen undder freie Platz, worauf solche gestanden, von der Gemeinde behufs dereinstiger Erweiterung deSKirchhofs erworben. Auf der Psrundlokalität wurde ein neues Waschhaus nebst Holzschopf erbaut,welches nebst einigen Reparaturen im Pfarrhaus 929 sl. kostete. In diesem Jahr starb in einemAlter von 91 Jahren Hans Ulrich Frauenfelder, der kurze Zeit vor seinem Tode noch arbeiten konnte.
Im Jahr 1843 wurde auf Anregung eines in der Fremde weilenden Gemeindsbürgers eineGemeindsbibliothek gegründet.
Anno 1844 wurde eine 6850 Fuß lange Strecke Landstraße von Henggart nach Aesch gegenNeftenbach angelegt und 1845 vollendet; in diesem Jahr die 2560 Fuß lange Strecke durch dasDorf gebaut und die 2700 Fuß lange vom Dorf bis in die Andelfinger Straße korrigirt.
Im Sonderbundskrieg 1847 wurde am 23. November in dem Treffen bei Meyerskappel derHauptmann einer leichten Jägerkompagnie, Heinrich Frauenfelder, schwer verwundet, starb am8. Januar 1848 im Lazareth zu Zürich und wurde am 12. Jenner auf dem heimatlichen Fried-hof mit militärischer Feierlichkeit beerdiget. Die Leichenrede mußte wegen der großen Menge derTheilnehmenven von dem Feldprediger außerhalb der Kirche gehalten werden. Im Mai fand diefeierliche Einweihung des Monumentes statt, das die Regierung auf seinem Grabe errichten ließ.Vor einer großen Zahl Zuschauer hielten ein Abgeordneter der Regierung, der Ortspfarrer, derPräsident der Gemeinde und der Bruder des Verstorbenen Reden. Das Denkmal besteht aus einervierseitigen abgestumpften Pyramide von feinem Stein, die auf einem mit Verzierung und Inschriftversehenen Fußgestell ruht. Die Inschrift lautet: Dem tapfern Hauptmann Heinrich Frauenfeldervon Henggart , von der erste» Jägerkompagnie des Bataillons Brunner Nro. 3., geboren 26. April1808, tödtlich verwundet in dem Gefechte bei Meyerskappel 23. November 1847 und gestorbenim Lazareth in Zürich am 8. Januar 1848. Namens des dankbaren Vaterlandes der RegierungS-rath des Standes Zürich ." Auf der Vorderseite ves Steines am obern Rande des Fußgestellesüber der Inschrift sind en reliek alte und neue Waffen neben dem Kantonsschild angebracht. Ander Vorderseite der Pyramide befindet sich der eidgenössische Schild, von einem Sternenkranz um-geben, und über diesem Schilde ist das Zeichen des Ranges und das Wappen der Familie Frauen-felder abgebildet.
hatte im Jahr 1836 1073, im Jahr 1850 1144 Einwohner und zwar 685 Gemeinds-, 428 Kan-tons-, 28 Schweizerbürger, 3 Ausländer.
Außer den Landwirthen hat es viele männliche und weibliche Personen, die sich mit der Sei-denweberei abgeben, Handwerker, einige Schiffleute u. s. f.
Im Jahr 1844 wurde der Kirchhof auf der Nordseite erweitert.
In den Jahren 1844 und 1845 baute die Schulgemeinde Wetzweil ein ganz neues Schulhaus