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Mais angekauft und an 262 Personen vertheilt, den Armen Ackerland angewiesen und Sämereiengegeben.
Anno 1850 wurde die Kommunikationsstraße nach Buchs neu hergestellt und Vorsorge ge-troffen, daß solche über den Psaffenbühl gegen Baden fortgesetzt werden könne.
hatte nach dem Umfang, den es gegenwärtig einnimmt, nämlich nur aus dem Dorf Ortenbach undeinigen Häusern und Höfen bestehend, im Jahr 1836 1130, im Jahr 1850 1169 Einwohner undzwar 1028 Gemeinds-, 112 Kantons-, 23 Schweizerbürger und 6 Ausländer.
Landwirthschast ist Hauptbeschäftigung, neben welcher es aber viele namentlich weibliche Per-sonen gibt, die sich mit Seidenweberei beschäftigen, eine Anzahl mit Stroh- und Holzflechterei,Handwerker u. a. m.
Im Jahr 1843 bewerkstelligte die Gemeinde an der Reuß einen Durchstich, der 600 Frkn.kostete, an welche Summe das Wasserbaudepartement ihr einen Beitrag von 200 Frkn. gab.
Im Jahr 1846 begannen von Seite der äußern Gemeinden Lunnern, Toußen, Wolsen undBickweil Schritte, um die kirchliche Trennung von Ottenbach zu bewirken. Der Stillstand der Zivil-gemeinde Ottenbach beleuchtete in einem vom 28. November batikten gedruckten Antwortschreiben an dieBezirkskirchenpflege Affoltern zu Handen des Kirchen- und Erziehungsrathes die Gründe, welchejene Gemeinden für ihr Gesuch aufgestellt hatten, ausführlich, allein die Regierung beantragte demGroßen Rathe Entsprechung des Gesuches jener Gemeinden, und derselbe beschloß am 15. Hornung1847 einstimmig die Trennung derselben sowohl in kirchlicher als politischer Hinsicht und erhob dieGemeinden unter dem Namen „Obfelden" zu einer eigenen Kirchgemeinde. Das vorhandene geringeKirchen- und Armengut mußte nach einem obergerichtlichen Rechtsspruch im Verhältniß der Seelen-zahl der beiden Kirchgemeinden getheilt werden.
Während der Theurungsjahre 1845—1847 wurden vom Stillstand Reis und Welschkornmehlangekauft und zu ermäßigten Preisen an die bedürftigeren Einwohner erlassen und eine Suppen-anstalt für bedürftige minderjährige Kinder errichtet. Die Suppe wurde im Pfarrhaus gekocht.Theilnehmer waren höchstens 30 Kinder.
Im Sonverbundskrieg war die Gemeinde sehr stark mit Einquartierung belästigt, namentlicham 14. November 1847, wo 4 Bataillone Landwehr in der Gemeinde und deren Umgegend sta-tionirt waren.
Im Jahr 1849 wurde der Anno 1847 errichtete Brückenkopf an der Reuß eingeworfen, indiesem Jahre und dem folgenden von der Gemeinde bedeutende Wuhrungsarbeiten an diesem Flusseausgeführt.
Diese große und ausgedehnte Kirchgemeinde hatte im Jahr 1836 3011, im Jahr 1850 2896Einwohner und zwar 2054 Gemeinds-, 801 Kantons-, 23 Schweizerbürger und 18 Ausländer.Es kommen auf die Zivilgemeinde Auslikon 230, auf Hermatschweil 229, auf Jrgenhausen-Oberweil610, auf Oberbalm 125, auf Ottenhausen-Faichrüti 175, aus Pfäffikon-Bußenhausen 1052, aufUnterbalm 122, aus Wallikon-Sulzberg 351 Einwohner.
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