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Memorabilia Tigurina oder Chronik der Denkwürdigkeiten des Kantons Zürich 1840 bis 1850 / von Friedrich Vogel
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Limmatbett.

Dasselbe wurde in den Jahren 1830 und 1831 auf Kosten der Kaufmannschaft von denHerren Schiffmeister Körner und Baumeister Locher tiefer auSgegraben und gereinigt. Die Kostenbetrugen 2883 st. 10 ß.

Mehlwaage.

In diesem auf der Ostseite der Fraumünsterkirche befindlichen Gebäudctheil wurde im Jahr 1830ein Zimmer für das Polizeikommissariat eingerichtet. Die Kosten betrugen 1073 fl. 8 ß.

Mühlenstege.

Die große Fcuersbrunst auf dem obern Mühlensteg im Jahr 1832 (stehe oben S. 233) ließdie Nothwendigkeit einer Verbindung dieses Steges mit dem linkseitigen Ufer der Limmat stärker alsbisher fühlen. Diese Verbindung wurde in den Jahren 1832 und 1833 mittelst einer hölzernenTreppe, eines hölzernen Steges und einer steinernen Treppe zwischen dem Waisenhausgartenund dem Trottgebaude des KornamteS auSgesükrt. Die Bauten kosteten 3201 fl. 8 ß., an welcheSumme von einer Anzahl der in der Nabe wobnenden Privaten 3385 fl. 32 ß. bezahlt wurden, sodaß das Stavtärar bloß eine Auslage von 815 fl. 16 ß. zu tragen hatte. In den Jahren 1835und 1836 wurde alsdann der Mühlensteg selbst theilweise neu gebaut, was 734 fl. kostete.

Der untere Mühlensteg wurde im Jahr 1833 beim Eingang vom Niederdorf her erweitert undein neues Geländer hergestellt; die Kosten betrugen 790 fl. 38 ß.

Münsterterraffe.

Das neue steinerne Budengebäude, welches sich an diese Terrasse anlehnt (stehe frühere ChronikS. 77), wurde im Jahr 1830 vollendet und kostete damals noch 633 fl. 32 ß. Nach dessen Vollen-dung wurden die Buden verpachtet.

Mufikfaal.

In diesem im Vordergründe der Fraumünsterkirche stehenden Gebäudetheil wurden im Jahr1832 zwei Zimmer für ein Büreau der Kaufhausverwaltung eingerichtet, welche Baute 935 fl. 8 ß.kostete.

Neuer Platz.

Der hinter dem Stadthaus zwischen demselben und dem See liegende Platz wurde von 1838bis 1832 immer mehr erweitert und aus diese Anlage ferner verwendet: in den Jahren 1838 und1839 15300 fl., 1830 8355 fl. 16 ß , 1831 7089 fl. 9 ß., 1832 3852 fl. 31 ß. Er bliebnun größtentheils ein Rasenplatz, auf dem im Jahr 1837 viele Truppenaufstellungen stattfanden.Anno 1839 wurde derselbe dann aber in eine Anlage mit Rasenplätzen, Gebüschen, Wegen undRuhebänken umgewandelt, was 2659 fl. 29 ß. kostete.

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