25
wakd bis ziim Rozberge über SkanS sich erhebt. Eine ActHochebene oder Bergflache ist die Schwünderallmend in Ob-walden ; eine zweite kleinere auf Obbürgen-und eine dritteauf Emmetten in Nidwalde ». Nebst diese» habe» auch einigeAlpen schone Flächen, wie die Alpen : Tannen, Melchsee, Aelggi,Kruweldach in Obwalden , und die Alp Gecschni in Eugelberg.
Gewässer.
DaS Land ist reich an Gewässer. Fast auf allen Höhen,aus alle» Ebene» sprudeln Quelle» hervor; in alle» Dörfernund Weilern, fast auf allen Höfen und Matten fließen Brun-nen, entweder in laufenden Röhren oder Zisterne», Sodbrun-ne». Maibrunnen, die nur zur Zeit der beginnenden Schnee-schmelze einstehen, sind mehrere auf den Alpe » und Becgwie-sen zerstreut; ebenso einige periodische Quellen oder Flüsse, un-ter denen jedoch der Friedhofer am unter» Bürgen der bemer-kenswertbeste ist. Heilquellen, die benutzt werken, sind dasobere und untere Schwandibad; Heilquelle», die nicht viel be-nutzt werde», sind eine Schwefelquelle im Eichi bei Alpnach inObwalden ; eine im Rozloch und eine i» der Au, zwischenBnochs nnd Bürgen, nebst mehrern schwcflichten Wasserstelle» imEtanferbode» in Nidwalden . — Von den Bergen strömen her-ab hundert nnd hundert Büchlein, Bäche und Flüsse; die mei-sten mit Nutze»; aber viele auch mit Gefahr und mannigfalti-gem Schaden. Unter den bedeutendern Flüssen nnd Bächennennen wir einstweilen hier nur die beiden Aa oder Aawasser,die beiden Melcha, die beiden Schlieren, die beiden Lauwi,mehrere Sreinibäche, dann den Dkestli-, Licli- und Sellisbach.
Seen sind folgende Theile des Vierwaldstättersees, undzwar für Obwalden der Alpnachersee, der sich von Stab zwi-scheu der Rcngg und dem Lopper einerseits und zwischen demMntterschwanderberg und Rozloch anderseits bis zu den Rie-de:» Stansstads und dem Acher in einer etwas melancholischenBucht ansründet, und zwischen dem Acher und dem Riede vonStanSstad eine Enge oder Sund bildet, wo ehemals eine Brückewar. Das Wasser dieses Sees ist düster und grünlich, wahr-scheinlich von den nahen Waldungen, die sich auf seiner Flächeabspiegeln; er überfciert fast all? Winter, weil sein Abfluß zuwenig schnelle Strömung findet. Einen größer» Theil deSVierwaldstattersees bildet für Nidwalden das Seebecken zwi-schen Hergiswyl, Stansstad und Kehrseiten, indem es weithinansreicht gegen das Gestade des Kantons Lnzern bei Win-kel und dem Bürekhügel bis gegen den Kreuztrichtec zwischenLcibschen und dem Meggen- und Weggiserhorn. Ebenso bil-det davon einen großen Theil der Buochsec- und Beggencieder-see, welcher nicht weit von der Treib im Kanton Ury sich hin-abzieht längs den Ufern Beggenrieds, Bnochs und BürgenSeinerseits, und anderseits an den Ufern der Rigi bei Gersan,unterhalb welchem er die beide» Nasen, das Vorgebirge näm-lich am östlichen Bürgen, und das Vorgebirge des westlichenTheils von Viznau durchbricht und sich, »um den Bubgen her-umfließend, mit dem Theile bei Kehrseiten wieder vereiniget.Diese beiden Seebecken bilden mehrere romantische Buchten,Unter walk«-. 2