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Sechszehnter Band. I. Theil.
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Mischn Seidenwaaren zu erwirken. Der Vorort erhielt für ein Quan-wni derselben die Zulassung in die würtcmbcrgischcn und baierischenStaaten um einen ermäßigten Zoll bis Ende Septembers 1835. Je-Kantonsregicrung ward überlassen, das jedem Kanton zugemes-L-f Quantum unter die Antheil nehmenden Fabrikanten zu vertheilen.4-si der hiefür getroffenen Zusammenkunft ward den Fabrikanten vor-geschlagen, steh selbst unter einander zu verständigen. Dieß geschah^>f die freundschaftlichste Weise, wonach von dem ansehnlichen, dem«anton Aargau zugefallenen Quantum, 21,124-/z Pfund betragend,"hielten

Herr Hans Adam Senn, von Zoffngen .

,, Fricdr. Feer u. Comp. in Aarau .

Harren Gebrüder Walt! in Schöftland . .

13,800 Pfunde.6,900424-/2

21 , 124-/2

.. Der großhcrzoglich-badensche Zolltarif ward den 19. Mai 1835mit einem Schlage eingeführt. Noch Abends mußte eine Maß4-irschemvaffer, 5 Batzen Werth, 3 fl., und ein kleiner Käse, der vor-her nur 16 kr. Eingangsgcbkhr zahlte, Ist. 30 kr. Zoll entrichten.fSo berichtete ein Vorsteher zu Nheinfelden.) Zahlreiche GardistenUre seit einigen Tagen eingetroffen, zu Laufenburg begannen sieAbends um halb acht Uhr ihren unfreundlichen Dienst. Ein witzigertteamter an der NheingrLnzc urtheilte, das Steinhölzli (bei Bern )Pathe dieser peinlichen Geburt gewesen. Zurzach gegenüber brachteCourier den 19. Mai Abends um 4 Uhr die Nachricht von der-amführnng des neuen Zolles; verstärkte Gcnsdarmeric und Militär-besten besetzten das rechte Rhcinufer. Die rauhe Weise der Einfüh-t-»g des deutschen Zolltarifs, obgleich man sie schon lange erwartetNite, fand doch auf eine so abschreckende Weise statt, daß NiemandsiMtes davon erwartete. Neue Hemmungen des Verkehres traten ein;Mvaltthaten erschreckten alle Fuhrleute. Vergebens widersetzten sichAs-sendc widerlichen Begegnungen. Von so feindseligem Treiben am4-hci>isirm>w gab die Aargauische Regierung dem Vororte (jetzt Bern )Ausführlichen'Bericht,unmaßgeblich die Frage vorlegend, ob es, da»dieser Tarif nur provisorisch eingeführt und in den badenschen Kam-"wern noch nicht angenommen ward, nicht rathsam sein dürfte, diese'Erscheinung als eine eidgenössische Angelegenheit zu betrachten und'-Melde, iin Hinblick auf allfälligc Retorstonsmaßregeln, bei denSchweizer -Kantonen zur Sprache zu bringen." Der Vorort erwie-Nie habe er unterlassen, den Handelsverhältniffen der Schweiz "-nit Deutschland , gemäß dem Willen der Tagsatzung, wie derselbe»am 18 Aug. i8gg ausgesprochen ward, »ach Maßgabe bisher be-"lolgtcr Grundsätze über möglichst freien Handel und Verkehr seine"-»getheilte Aufmerksamkeit zu schenken; er habe auch, durch die Vor-->g»nge per neuesten Zeit veranlaßt, die eidgenössische Erpcrtcn-Com-"-»Psion Handelssachen auf den 8. künftigen Monats einberufen,">m her Tagsatzung die den Umständen entsprechenden Anträge zu"achen."

- Schon den 24. Mai 1835 traf an der Nargauischen RheingränzeMende Ermäßigung der Eingangszölle für Schweizer ein:Sämmt-chenObereinnehmern an derSchwcizergränze wird eröffnet: 1) Schwel-